Schöpferisches Handeln

 

 

Die Motivation für eine Handlung

ist entscheidend für ihre Wirkung. 

 

 

 

 

                      Handeln aus Liebe zu uns selbst gebiert schöpferische Kräfte. 

                                              Handeln aus Freude am Tun gebiert die Extase des Seins. 

                                                                       Handeln als Folge eines Rufs gebiert eine Neue Welt. 

 

Uns allen ist bewusst, dass wir in einer zerstörerischen Welt leben, aber nicht wie sie entstanden ist. Diese zerstörerische Welt entsteht, wenn unsere Handlungen Motiven folgen, die gegen das Selbst gerichtet sind. Bisher handelten wir aus Pflichtgefühl, Gier, Trieb, Abhängigkeit, Ablenkung (nicht spüren wollen, wie es uns geht) und folgten dem Motiv überleben zu wollen. Überleben ist die unterste Stufe des Seins, irgendwas zwischen Tod sein und gerade so noch ein paar Lebenszeichen von uns geben zu können. Wenn wir uns das in dieser Weise eingestehen, will das wohl keiner von uns. 

 

Es ist an der Zeit es anders zu machen! 

Hast du die Kraft, dieser unbequemen Wahrheit ins Gesicht zu sehen? Kannst du sehen, dass genau daraus die Möglichkeit erwächst, es zu verändern, weil du so die Illusion auflöst, in der du bisher agiert hast?

 

Handeln aus Liebe zu uns selbst, einfach nur aus Freude am Tun oder am Ergebnis gab es bisher kaum in dieser Welt. Wir haben nicht gehandelt, wie und wann wir selbst es wollten, sondern waren hier fremdbestimmt, sind äußeren Weisungen, Limitierungen oder Notwendigkeiten (hier vor allem das Geld-verdienen-müssen) gefolgt. Das lässt die Liebe am Tun ersterben. Und mit der Liebe geht die Kraft. Wir beginnen uns zu zwingen, arbeiten gegen unser eigenes Wollen und Streben, ignorieren die leisen, sanften Stimmen in uns, die uns mahnen, es anders zu tun. Wir beginnen zu funktionieren, unsere Handlungsabläufe werden mechanisch, wir selbst treten immer mehr zurück, bis wir schließlich innerlich sterben. So geschieht Burnout. 

 

So entstand langsam und schleichend unser versklavtes Sein und mit ihm eine traurige, zerstörerische Welt. Wir lebten ein fremdbestimmtes Leben, ohne dass wir es merkten. Nicht mehr das, was wir wollten zählte, sondern die Notwendigkeiten trieben uns. 

 

Freiheit ist selbstbestimmtes Leben,

geschaffen durch schöpferisches Handeln.

 

Wir haben das Tun nicht als etwas Schöpferisches betrachtet, sondern als lästige Notwendigkeit. Unser Tun bleibt das Gleiche, aber die Motivation dazu ist eine völlig andere. Wir richten bewusst den Fokus auf das, was wir lieben und lassen damit auch unsere Energie dorthin fließen, was wir nähren wollen. 

 

Beispiel:

  • Alt: Ich muss aufräumen, auch wenn ich nicht will ( ich muss mich zwingen = ich hasse, was ich tue, spalte mich selbst ab um die Wirkung dessen nicht fühlen zu müssen )
  • Neu: Ich liebe Ordnung, also schaffe ich sie.  (ich genieße, was ich tue, erlebe mich selbst als aktiver Schöpfer)

 

In der Liebe am Tun sind wir vollkommen präsent, geben uns völlig diesem einen Moment hin. Wir erfreuen uns an der Handlung, an dem wer wir sind, wenn wir in dieser Weise handeln und erleben ekstatische Erfüllung mit dem Ergebnis unseres Tuns.  Das in dieser Weise Geschaffene nährt mich weit über diesen einen Moment hinaus und kreiert eine völlig neue Form der Materie: Aus der Liebe und der Fülle des Momentes geschaffen. 

 

Wir folgen dem Ruf, den wir in der Welt vernehmen und bewegen das, was allein in unserer Macht steht zu bewegen. Wo nur einer seiner Berufung folgt, beginnt er das Gesicht der Welt zu verändern. 

 

Wie wird sich wohl unsere Welt verändern, wenn wir alle schöpferisch handeln? Wenn wir uns völlig frei machen von allen versklavenden Gedanken, des Geld verdienen müssens, oder erledigen müssens, des Hetzens und Treibens, indem wir uns selbst unter Druck setzen und auspressen wie eine Zitrone? Wenn wir aus einer Freude am Tun beginnen zu agieren, frei von allen limitierenden  oder drängenden Gedanken? Können wir es uns erlauben, uns selbst zu ermächtigen, uns selbst einen Auftrag zu geben? Einfach weil wir Tun wollen!

 

Ich liebe erwachtes Bewusstsein, also schaffe ich es.

 

Was liebst du und was willst du schaffen?

 

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