Konstruktives Gruppenbewusstsein

Die dreidimensionale Welt ist ein Ergebnis unserer unbewussten und daher destruktiven Schöpfungen. Ihre Aufgabe ist es, uns das was wir geschaffen haben schmerzhaft vor Augen zu führen. Diese Welt lässt sich nicht im Außen verändern. Ihre Aufgabe ist es, uns die Destruktivität vor Augen zu führen, damit wir uns für die Konstruktivität entscheiden können. Sie ist unsere Manifestationsebene. Mehr nicht. 

Die Destruktivität ist der resignierende Weg der Angst und der zweite, weitaus anspruchsvollere konstruktive Weg ist derjenige der Liebe: „Ich sehe das Vorhandene, nehme es an wie es ist und lerne aus dem, was schmerzt. Ich schaffe ein Bewusstsein über das was konstruktiv wäre.“ So schaffen wir eine neue Welt IN uns, die schließlich durch uns auch unseren Alltag verändert. Unser SEIN ist es, was die Welt verändert. Wo wir selbst authentisch werden, wird es auch unser Leben. Wo wir in die Welt strahlen, strahlt sie zurück. 

 

Das Neue entsteht also auf einer Ebene (5. Dimension), für die wir zunächst keine Wahrnehmung haben. Das ist der Punkt, an dem viele resignieren. Sie glauben nichts bewirken zu können. Du bewirkst etwas, nur nicht so, wie du es dir vorstellst, denn das Neue ist außerhalb von Denken und Fühlen. Du bewirkst etwas, nur nicht so wie du es gerne hättest, denn das Neue ist jenseits des Egos und von ihm nicht beeinflussbar. Du bewirkst etwas, nur nicht indem du aktiv Einfluss nehmen kannst - denn das wäre Manipulation – sondern indem du loslässt und es passiv durch das Gruppenbewusstsein geschehen lässt.

 

Eine Freie Welt entsteht, indem wir die Kraft haben loszulassen, jedem die Wahl lassen SEINEN Weg zu gehen, unendlichen Raum zu geben für alles was ist, geschehen zu lassen, eine still ruhende Präsenz zu entwickeln.

 

Alle Schöpfungen sind bisher im Gruppenbewusstsein entstanden – wo immer sich zwei oder mehrere in einem gemeinsamen Streben und Wollen zusammen gefunden haben. Da sie bisher den Gesetzen der Dualität unterlagen und diese unbewusst waren, haben sie immer das Gegenteil von dem geschaffen, was sie als Ideal in sich trugen (siehe Christentum - eine Religion der Selbstliebe, die Selbsthass praktiziert oder „die Grünen“ – eine Friedenspartei, die Krieg schürt).

 

Wenn du dich in einer Gruppe befindest (z.B. das alte Menschenkollektiv, aber auch Familie, Beziehung…), deren Bewusstsein nicht mehr mit dem deinen übereinstimmt und du nicht die Kraft hast das Gruppenbewusstsein zu verändern, dann steht es an, diese Gruppe zu verlassen. An diesem Punkt braucht es viel Konsequenz. Denn wenn du sie nicht (in den Aufstieg) führst, wird sie dich (in den Abstieg) führen – ungeachtet dessen, was du als Individuum willst. Das ist die Macht des Gruppenbewusstseins.

 

Wenn du keine Gruppe finden kannst, deren Bewusstsein dem deinen gleichkommt, dann sei der Gründer einer Gruppe. Andere mit vergleichbarem Bewusstsein werden sich zu dir hingezogen fühlen.

 

Was wir jetzt alle zusammen lernen dürfen, ist ein Gruppenbewusstsein konstruktiv zu nutzen: Eine bewusste Schöpfung geboren aus gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung, in der Achtung des Andersartigen. Eine Schöpfung die integriert statt ausschließt. Die vereint statt trennt. Die die Liebe mehrt statt die Angst zu schüren.

 

 

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