Die Liebe führt

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns alle von einem System, das auf Getrenntheit und damit Angst basierte in eine Welt hinein entwickeln, die auf der Basis der Liebe errichtet wird. 

 

Die Liebe wird damit zu einem unumgänglichen Wert, den jeder von uns erreichen muss, der in irgendeiner Weise schöpferisch mitgestalten will. Die schöpferische Kraft erwächst aus der Liebe allein - aus sonst nichts. Wer sich seine Liebeskraft nicht erarbeitet und sich dafür engagiert, der wird sehr bald erleben, dass all seine Kräfte schwinden. 

 

Im Patriarchat konnten wir führen, indem wir geistig oder körperlich stärker waren als alle anderen. Im Matriarchat erlangten wir Führung durch emotionale und spirituelle Kräfte. In beiden Systemen lebten wir hierarchisch und entzogen denen die Macht, die wir führen wollten. Wir waren machtvoll auf ihre Kosten. Diese beiden Herrschaftsformen sind jetzt aufgelöst. Ab jetzt führt nur noch die Liebe. Wo wir keine Liebeskräfte entwickelt haben, erleben wir Selbstzerstörung. 

 

Die alten Führungsstrukturen werden so zerstörerisch, dass sie uns vernichten, wo wir daran festhalten. Es will ein kollektiver Wandel geschehen, in dem wir in die Kraft der Liebe hineinwachsen, in der alles gleich wert, gleich gut und gleich wichtig ist. Wir wachsen in die Ganzheit hinein. All das geschieht nur, wenn wir es bewusst erlauben. Wo wir nicht wissen, was geschieht, können wir diese Entscheidung nicht treffen und unsere Zerstörung geht weiter. Es ist essentiell wichtig, die nachhaltige Wahl zu treffen, den Wandel zu erlauben, wenn das heißt, dass scheinbar unser ganzes Leben auseinander fällt. Alles hat einen höheren Sinn und unsere Schöpferintelligenz weiß genau, welche Erfahrungen für uns wichtig sind, um die Kraft zu haben, das Alte loszulassen. 

 

Bisher haben wir nur gelernt festzuhalten. Durch unser Festhalten (innen und außen) erzeugten wir die Materie, aber auch den Tod. Leben braucht beständige Erneuerung und wo wir diese verhindern, beginnen wir zu sterben. Liebe und Leben bedingen einander. Wo das eine nicht ist, kann auch das andere nicht sein. 

 

Am stärksten erleben wir das derzeit in der Wirtschaft. Vor allem die großen Konzerne sind energetisch tot und leben nur noch, indem sie beständig die Lebensenergie ihrer Mitarbeiter abziehen. Wo die Mitarbeiter das Spiel mitmachen, unterstützen sie ein bereits totes System mit ihrer eigenen Kraft. Ein Weg der Liebe wäre es, hieraus die Konsequenzen zu ziehen, die entstehenden Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen und eigene Wege zu gehen. Die eigene Berufung zu entwickeln und sich aus eigenen Kräften zu finanzieren. Alle alten Unternehmen wollen entweder in eine Transformation gehen oder sterben. Unternehmen in denen keine Lebensenergie mehr vorhanden ist, können sich nicht mehr transformieren. Sie sind bereits tot. Es werden nur die Unternehmen weiter existieren, die einen wirklichen existenziellen Nutzen für die Menschen haben und das sind derzeit die wenigsten. 

 

Es ist an dieser Stelle wichtig zu wissen: Es ist außen wie innen. Auch IN uns sind ganz viele Aspekte bereits tot, die nicht mehr die Kraft haben Liebe zu sein. Wer diese Entwicklung mitgeht, hat eine Chance auf Erneuerung. Nur, wo wir uns immer und immer wieder für die Liebe entscheiden, gerade wenn alles andere einfacher, leichter, verführerischer erscheint, entwickeln wir die Kraft, die es braucht um die Liebe zu leben. 

 

Wo die Liebe herrscht, sind alle Gesetze entbehrlich. 

Aristoteles

 

Ebenso wie in der Wirtschaft große Sterbeprozesse bereits geschehen sind, so ist es auch in der Politik. Wo die Liebe herrscht brauchen wir keine Fremdbestimmtheit mehr, keine Verwaltung, keine Machtspiele, keine Kriege, keine Ausbeutung und Unterdrückung. Wo die Liebe herrscht,  entsteht ein vollkommen neues System, in dem der Mensch in jeder Weise gedeihen kann. Und mit ihm die ganze Welt, das ganze Universum. Wir erkennen die Illusionen, in denen wir bisher existierten und glaubten das dies Leben war. Das war niemals Leben. Es war Überleben. Es ist an der Zeit, dass wir Menschen uns an unsere wahre Größe erinnern und sie auch leben. 

 

Wir wachsen gerade gemeinsam in eine Zeit hinein, in der sich jeder Einzelne im größten Maße selbst entfalten kann, seine Einzigartigkeit leben kann. Das war in der alten Matrix niemals möglich. Also haben wir sie in einer geistigen Arbeit transformiert und eine neue Matrix geerdet. Eine Matrix für jedes einzelne Wesen - hoch individuell und befreit aus der kollektiven Verhaftung. So dass jeder von uns in seiner eigenen Welt leben kann. Und dennoch ist diese Matrix so hochlebendig, dass wir alle auch einander verstehen und berühren, auch wenn jeder von uns in einer anderen Welt lebt. Sei auch du bereit, das in dein Leben zu holen! Es steht an!

 

Mein Leben drängte mich bereits in den 90ern in große Veränderungsprozesse zu gehen und weil nicht wusste, was geschieht und mir das auch niemand sagen konnte, habe ich unglaublich viel verloren. So lange wir kämpfen verlieren wir. Das weiß ich heute. Weil ich die Geschehnisse immer persönlich nahm und mir mein Leben vollständig entglitt, fühlte ich mich zutiefst als Versager. Dieser Glaube wiederum erzeugte tiefe innere Schmerzen und Krankheit. So habe ich so ziemlich alle Fehler gemacht und bin den schwersten aller Wege gegangen - wie immer wenn wir Pionierarbeit leisten. Damit es allen Nachfolgenden leichter fällt, damit sie schneller und verletzungsfreier durch diese kollektiven Wandlungen gehen können, habe ich meine Begleitungen entwickelt. Heute kann ich sehen, dass ich überall wo ich bisher - suggeriert durch die Gesellschaft - glaubte ein Verlierer zu sein, in Wahrheit der Sieger bin. Es ist immer beides da, aber zumeist nehmen wir nur den Verlust wahr. 

 

Wie erlebst du dein Erwachen? Wie erlebst du dein Lernen auf dem Weg der Liebe?

 

Ich freue mich über einen regen Austausch!

 

Christel

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