Ich habe das Karma abgeschafft

…oder wie ich die Welt der Jugendlichen erneuerte

 

Das Leben ist ein beständiges Ringen zwischen Licht und Dunkelheit, solange die Dualität existiert. Die Dualität besagt: Das eine ist gut und sollte angestrebt werden und das andere ist böse und sollte vermieden werden. Daraus folgt, dass wir die Dunkelheit abspalten, weil wir alle die Guten sein wollen. Aber die Dunkelheit bleibt existent, auch wenn sie uns nicht bewusst ist. Je unbewusster sie ist, desto dunkler und zerstörerischer wird sie. Sie setzt sich dann auf diejenigen drauf und lebt parasitär von ihnen, die sich der Dunkelheit nicht erwehren können. Das sind vor allem Kinder, Jugendliche, Alte und Kranke. 

 

Nur wenige Menschen leben die Dunkelheit bewusst und zeigen ihr zerstörerisches Tun. Die meisten schämen sich dafür und verstecken es. Und nahezu alle Menschen glauben unterbewusst, dass ein Monster (die Dunkelheit) in ihnen wohnt, für das sie sich schämen müssten. Sie glauben, dass sie die Dunkelheit seien. Das ist die größte Illusion von allen. In Wahrheit sind wir alle Licht. Ausnahmslos. Nur was getrennt von uns selbst existiert, weil wir es abgespalten haben, wird dunkel. Wenn wir es zu uns zurücknehmen, wird es wieder Licht und wir lösen die Dualität auf. Eine ganz einfache Lösung und doch so herausfordernd, weil sie verlangt, dass wir und das bewusstmachen, was wir tun.

 

Das Gesetz des Karma besagt, dass gute Taten belohnt werden und schlechte bestraft. Für mein Empfinden bringt das Karma nur Unglück in die Welt. Wo ich schlechte / böse Handlungen vollziehe, ernte ich Bestrafung, Leid, Schmerz und Unglück. Ich werde erniedrigt. Wo ich gute / liebe Handlungen vollbringe, ernte ich Lob, Belohnung, Erhöhung, Ansehen.

 

Somit führt der Glaube an Karma zu folgenden entscheidenden Entwicklungsbedingungen:

  1. Ich (ur)-teile in schlecht und gut und versuche das Schlechte zu vermeiden (ich spalte es ab), um scheinheilig das Gute zu sein. Unvollkommenes wird abgespalten und somit eine fade Perfektion, glatt und kalt erzeugt.
  2. Somit erzeuge ich eine extreme Spaltung in mir und das nicht gewollte „Böse“ muss von anderen Menschen gelebt werden, denn die Energie bleibt existent. Das mir bewusste „Gute“ wird scheinheilig, unecht, unehrlich, dogmatisch und narzisstisch. Ich lebe in einer gewaltigen Illusion von mir selbst.
  3. Durch die Wertung falle ich in eine Selbstverurteilung, Selbstbestrafung, Selbstzerstörung und richte über mich selbst aus einer sehr erhabenen Position heraus, die fern vom Leben ist. Ich erzeuge einen enormen Schmerz, einen Sumpf aus dem ich mich kaum noch selbst befreien kann. Das geht bis hin zur Selbstvernichtung.
  4. Durch das Prinzip des Karmas kann ich mich auch als Richter über andere aufspielen und sie für ihr Scheitern verurteilen, ihnen Schuld zuweisen. Wo Lernen mit so vielen Schmerzen verbunden ist, wollen wir nicht mehr lernen. Wo jeder Schritt ein Fehlschritt sein kann, wollen wir nicht mehr weitergehen. Wo Wachstum (Fehler machen) bestraft wird, verweigern wir das Wachsen, wollen keine Verantwortung übernehmen und ewig ein Kind bleiben.

     Durch das karmische Prinzip wird Verantwortung zur „Schuld“ – denen, die mutig Entscheidungen treffen, die Führung übernehmen und sich trauen Fehler zu machen, wird es vorgeworfen alles falsch zu machen. Die Folge: Niemand will mehr führen, niemand will Verantwortung übernehmen. Niemand will etwas Neues in die Welt bringen, denn es könnte als schlecht bewertet werden. Niemand bringt mehr seine einzigartigen Gaben in die Welt, sondern versteckt sich hinter der Normalität, denn so ist er nicht angreifbar. Wir schämen uns für unsere Unvollkommenheit und erleben die Schande unseres Seins. Schuld, Scham, Schande - die großen Mittel der Gefangenschaft. 

 

Fazit: Der Glaube an Karma verhindert die Präsenz im Hier und Jetzt. Er verhindert, dass spirituelles Wachstum in Freude geschieht, dass es leicht und schnell geht und dass wir die notwendigen Entscheidungen kraftvoll treffen und dafür Verantwortung übernehmen.

 

Der Glaube an Karma erzeugt eine Gesellschaft voller ängstlicher Vermeider, die beständig nach Außen schielen, ob die anderen etwas falsch machen, damit sie endlich wieder das längst aufgestaute Urteilen nach Außen abladen können. Lästern, höhnen, spotten, mobben, dissen, verurteilen,  bietet ein Ventil für die aufgestaute Energie. Somit begegnen wir einander voller Argwohn, voller Misstrauen, ängstlich darauf bedacht, den anderen nur keine Schwächen zu zeigen, die abgeurteilt werden könnten. Wir basteln uns eine perfekte Maske von uns selbst, aber können selbst nicht mehr da sein. Wir wollen keine Entscheidungen mehr treffen und sei es nur, uns für irgendwas zu begeistern, denn uns könnte ja im nächsten Moment jemand begegnen, der genau das ablehnt, für was wir uns gerade entschieden haben. Wir wollen uns für nichts mehr engagieren, denn es könnte sich im nächsten Moment als das Falsche erweisen. Also machen wir lieber gar nichts oder leben die Normalspur, perfekt angepasst. Wir hängen ab. Wir dröhnen uns zu oder fliehen in eine Traumwelt.

 

Das ist die Welt, in der unsere Jugendlichen leben.

Dunkel, düster, schwarz-grau. Ohne Perspektive und Zukunftsaussichten. Nicht hier sein wollen, aber auch nicht wissen, wohin sonst. Alles passt nicht, alles stimmt nicht. Keine Vorbilder mehr. Nichts Richtungweisendes, weil sich niemand mehr etwas traut. Eine Horde unbewusst vollständig an die Norm Angepasster, die gleichzeitig gegen das System rebellieren müssen, weil sie es nicht mehr aushalten. Zutiefst gespalten. Durch ein marodes Schulsystem in das Gesetz des Karmas eingewiesen: Ur-Teile! Richte! Bewerte! Mache bloß keine Fehler, sie könnten dich deine Zukunft kosten! Egal was du machst, es ist sowieso verkehrt! Du bist verkehrt! Nur wenn du den Gesetzen des Karmas folgst, dich völlig unterordnest, dich aufgibst, dann hast du eine Daseinsberechtigung!

 

Dazu kommen noch die Verlockungen der dunklen Macht: Wenn du dich uns anschließt, dann kannst du etwas erreichen in der Welt, dann kannst du wer sein. Du brauchst nur deine Seele zu verkaufen und du hast ein gutes Einkommen. Du brauchst nur deine Ethik über Bord werfen und du kannst dich endlich durchsetzen, (deine) Macht ausleben. Du brauchst nur dein Licht zu verdunkeln und wir führen dich ein in die schwarze Magie, so dass du dir alles zaubern kannst, was du willst.

 

Wie kommt es wohl, dass satanische Filme wie Harry Potter, Rubinrot, die Twilight Saga und etliche mehr bei Jugendlichen so sehr die Herzen im Sturm erobern, weil sie das Dunkle verherrlichen, die morbide, esoterische Macht des Ewiggestrigen? Finden sie sich hier wieder? Warum sympathisieren sie so mit der Dunkelheit, mit schwarzen Messen und dem Grufti -Look? Warum lockt sie die Gewalt, Drogen und Alkohol, der Extremismus, die Selbstzerstörung in jeder Weise? Weil sie ihre Welt so sehen!

 

Ganz schön traurig, oder? Hinter all dem spüre ich die ur-teilende Kraft des Karmas. Und so habe ich es heute abgeschafft. Ich habe mich vor die Richterbank der Herren des Karmas gestellt und habe ihnen gesagt, dass ihre Zeit vorbei ist. Und weil ich weiß, wer ich bin, haben sie es nicht gewagt zu widersprechen. Sie haben sich gefügt, denn sie wissen es auch. Sie haben genug Trennung und Spaltung erzeugt, genügend die Menschen gegeneinander aufgebracht. Es reicht jetzt! Das war der Weg des Abstiegs. Der endet hier und der Aufstieg für alle beginnt. Ich habe ihnen einen neuen Job angeboten. Sie dürfen ab heute die Gnade sein. Und jeder, der hier einwilligte, hat nun Arbeit auf Lebzeiten. Er kann die ganze Teilung, den ganzen Schmerz und das Leid, das er verursacht hat, wieder auflösen. Er darf die Milde walten lassen, und die Vergebung. Er erkennt an, dass es Gut und Böse niemals gab und dass er somit Illusionen gefolgt ist. Er darf die Gnade der vollständigen Vergebung unter die Menschen bringen, die anerkennt, dass jede Tat ihre Daseinsberechtigung hat und dass es keine Fehler gibt. Es gibt immer nur Liebesdienste unter den Menschen. Und wo jemand noch nicht bereit ist auf die sanften Stimmen der Liebe zu hören, lange nicht zu hören, braucht er einen Wachrüttler, einen „Arschengel“, der ihn wieder in die richtige Spur bringt. Solange jemand glaubt, dass er selbst zerstört werden muss, wird er nach dem Gesetz der Resonanz auch Menschen anziehen, die ihn dabei unterstützen. Erst wenn er erkennt, dass er immer nur Licht und Liebe war und die Kraft hat, als solches der Dunkelheit zu begegnen, sich ihr zu stellen, beginnt er den Weg der Heilung zu gehen: "Ich nehme an, was ist."

 

Das ist für mich wahres Karma: Ich stehe für das gerade, was ich geschaffen habe. Ich übernehme Verantwortung für das, was ich getan habe und erkenne an, dass ich die Folgen nicht erkannt habe. Dass mir das Bewusstsein fehlte, einzuschätzen was mein Tun für Folgen hatte. Ich erkenne an, dass ich mich habe übernehmen lassen und meine Macht an dunkle Herren abgegeben habe, die dann durch mich wirkten. Ich übernehme Verantwortung dafür, dass ich lieber aus meinem Körper geflüchtet bin und ihn somit den Dämonen überlassen habe, die ihn gerne nahmen und ihr Zerstörungswerk durch mich vollenden konnten.

 

Ich sehe in meinem dunklen Werk meine destruktive Schöpferkraft und entscheide mich, sie zu transformieren. Alles Wahre ist konstruktiv und dahin führe ich sie jetzt, da ich erkannt habe, um was es geht. In meinem dunklen Werk erkenne ich meine lichte Kraft – sie ist immer das Gegenteil und ich weiß auf einmal wieder, zu was ich fähig bin. Ja, das bin ich. Ich bin das Lichtvolle, Heilende, Gütige, Gebende, Nährende, Sanftmütige, bedingungslos Liebende. Das bin ich! Das andere war die Verirrung von mir selbst. Mein Verrat an meinen höchsten Werten und meinem adeligen Sein. Die Verleugnung meiner Würde, meiner Souveränität und Autonomie.

 

Machtvoll bin ich in der Liebe, dem Leben dienend. Lichtvoll bin ich in meinem göttlichen Schein. Ich erinnere mich wieder, wer ich bin. Ich bin der Schöpfer meines Leben. Zeit, es so zu gestalten, dass es für MICH gut ist. Für MICH, der ich wirklich bin.

 

Ausstieg aus dem Rad des Karma

Mit dem Rad des Karma ist jetzt Schluss. Niemand wird mehr über mich urteilen, wenn ich es beende. Ich nehme mich an, so wie ich bin und entscheide mich, die Liebe zu mir selbst zu leben, auch wenn ich noch nicht weiß, was das heißt.

 

Niemand wird mehr über mich bestimmen, wenn ich ihm nicht meine Macht gebe. Und so nehme all meine Macht zu mir zurück, auf allen Ebenen und erlaube es niemanden mehr mich zu weisen. Nur die Liebe allein, das Licht und das Leben dürfen mich lehren. Nur das göttliche Kollektiv darf zustimmen zu meinen Plänen oder sie verwerfen.

 

Niemandem erlaube ich es, sich über mich zu stellen und damit löse ich jede Hierarchie auf. Wir alle sind einander ebenbürtig. Wir alle stammen aus einer gemeinsamen Quelle. Wir alle sind Eins.

 

Ich wähle die Präsenz und nehme an was ist. Alles, was schmerzt ist die Folge meiner Absenz. Zeit, dass ich endlich da bin. Zeit, dass ich mich mit meiner Kraft und meinem Wissen einbringe. Zeit, dass ich meine Einzigartigkeit entfalte und sie mit der Welt teile. Zeit, dass ich in meinem wahren Sein präsent bin.

 

Ich vergebe mir, denn ich wusste nicht, was ich tat. Ich erlaube es, die Gnade der Vergebung für alle Zeiten und alle Leben zu empfangen, bis ich vollständig ausgesöhnt bin mit dem Leben. Mit mir. Bis wahrhaftiger Frieden in mir und durch mich wirksam wird. Egal, was ich getan habe, dahinter stand als tiefste Motivation immer nur die Liebe und der Wunsch zur Quelle zurück zu kehren.

 

Ich beende das Werten und Urteilen und erkenne ALLES als gleichwertvoll an. Es gibt nichts, was besser oder schlechter wäre. Alles ist einander ebenbürtig, denn alles stammt aus einer gemeinsamen Quelle.

Ich erkenne an, dass ich das Licht und die Liebe bin. Ich und alle anderen auch. Wo ich das noch nicht sehe und spüre, bin ich noch in einer Illusion.

 

Ich musste erst in die düstere Finsternis abstürzen, in der nichts mehr stimmt, damit ich erkenne, dass ich lichtvolle Liebe bin und ich den Weg dorthin zurück wieder finde.

 

Bist auch du bereit, den Weg aus der Finsternis ins Licht zu gehen? Dann vergiss nicht, dass die Dunkelheit dein Lehrer war und nimm sie mit auf deine Reise. Nimm sie mit in dein Licht und mach es so kraftvoll, stark und weise. Erst wenn dein Licht die Dunkelheit in sich aufgenommen hat, ist es frei. Wahrhaft frei. Du hast die Dualität für dich aufgelöst. Dann kann sich ihm nichts mehr in den Weg stellen. Dann kann es das sein, was es immer sein wollte: Du selbst.


Hallo, ich bin Holistischer Coach und führe Menschen, Unternehmen und Organisationen auf ihrem eigenen Weg durch spirituelle Erwachensprozesse in die Ganzheit. Meine Mission ist es, auch dir die geistige Welt sichtbar und fühlbar zu machen. Meine Arbeit ist autodidaktisch entwickelt – ich arbeite ausschließlich mit dem Wissen und Können, das ich durch geistige Innenarbeit und im Zusammenleben in spirituellen Partnerschaften mit anderen Menschen selbst erworben habe. So sind auch die Blogartikel Berichte authentischer Erfahrungen und Erlebnisse. Sie sind Zeugen eines spirituellen Lebens - pure Praxis!  

 

Wenn du dir Bewusstsein erarbeiten möchtest, oder du noch mehr Liebeskraft entwickeln willst oder deine Schöpferkräfte entwickeln willst, freue ich mich darüber, dich begleiten zu dürfen. Und natürlich auch dann, wenn du einfach nur erwachen willst! Vereinbare noch heute ein Coachingtermin um meine Arbeit kennen zu lernen! 


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