Die Neugeburt der Menschheit

Da ich es als heilsam erlebt habe, meine eigene Biographie aus göttlicher Sicht neu zu schreiben (so wie es gedacht war und worin der Sinn des Ganzen lag), möchte ich nun aus ebendieser Perspektive die Menschheitsgeschichte neu betrachten, damit der Mensch in uns in Heilung gehen kann. Damit will ich auch dich auffordern, deine eigene Lebensgeschichte neu zu schreiben: So wie sie gedacht war, um dich in deine wahre Größe wachsen zu lassen und dich deine Liebe und dein Licht spüren zu lassen. Finde diese ganz neue Perspektive – die dich als Schöpfer deines Lebens ausweist – das du im vollen Bewusstsein all deiner Kräfte genau so geschaffen hast. 

Alle Geschichten, die wir heute kennen sind vom Ego geschrieben worden und triefen vor Leid, Schmerz, Grausamkeit, Hass und Gewalt. In ihnen zelebriert sich der Täter als Held, als Retter und edler Mensch, der das Opfer befreit hat aus einem vorgeblich unhaltbaren Zustand. Das gipfelt heute darin, dass die Menschen sich als die Zerstörer der Erde sehen und ihre eigene Spezies als das grausamste Ungeheuer aller Zeiten. Wir alle schämen uns auf einer Ebene dieser Spezies anzugehören, die für eine lange Folge von Krieg, Armut, Hunger, Zerstörung und gar Vernichtung steht. Es ist, als würden wir glauben, dass Menschsein eine Strafe wäre. So haben nicht wenige Wesen enorme Schwierigkeiten hier anzukommen, verwurzeln sich nicht, haben auf diese Weise keine Präsenz und bieten damit machtgeilen Wesen den Raum, ihren Körper zu nutzen, um hier auf der Erde zu agieren. Doch wenn wir Menschen die Täter sind, wer ist das Opfer? Wäre das Opfer dann nicht die Erde?

 

Die Erde, die mal das machtvollste Wesen war und uns Menschen eine Heimat, Nahrung und Liebe geboten hat? Wie alle Wesen hat sie sich inzwischen in ihr Gegenteil verwandelt und wo sie einst die All-Liebe repräsentierte ist sie heute ein Tyrann, der eine weltumspannende Diktatur errichtet hat, weil ihr ihre mentalen Kräfte unbewusst waren und somit fremdbestimmt genutzt werden konnten. Wo die Erde erwacht und sich ihrer Liebeskräfte wieder bewusst wird, ihr emotionales Licht zum Leuchten bringt, hat sie die Kraft ihren mentalen Schatten zu integrieren und sich auf diese Weise zu befreien. Die weibliche Erde hat schon seit einer Weile ihr Licht zum Leuchten gebracht, wurde bisher aber vollkommen vom dunklen Mantel der männlichen Welt überdeckt. Jetzt lernt sie es, die Welt zu integrieren und somit diesen Schatten aufzulösen. Je mehr Schatten sie aufnimmt, desto stärker wird ihr Licht.

 

Ich stelle hiermit die These auf, dass wenn alle Menschen ihr geistiges Wesen in sich geerdet hätten und damit die Göttlichkeit in ihnen eine Präsenz erlangt hätte, unsere Welt eine völlig andere wäre. Und damit würde der Mensch in uns ein völlig neues Gesicht bekommen. Von diesem Menschen und seiner Geschichte will ich nun schreiben. Es ist eine Vision, die mit dem Moment, wo DU sie liest, sich beginnt in dir zu manifestieren und die so von Körper zu Körper weitergegeben wird, ähnlich wie früher Geschichten von Lagerfeuer zu Lagerfeuer weiter getragen wurden. Somit beginnt das Erwachen der Neuen Menschheit.

 

 

Die wahre Menschheitsgeschichte

Vater Kosmos und Mutter Erde entscheiden gemeinsam einen Planeten der Selbstentwicklung und -verwirklichung zu manifestieren. Sein Licht und ihre Liebe erschaffen gemeinsam den Menschen, der sich von Beginn an seiner Kräfte bewusst war und sich ebenbürtig mit seinen Schöpfern fühlt. Er ist sich dessen bewusst, dass er Vater und Mutter den Auftrag zu dieser Schöpfung erteilt hat und dass er sie ganz bewusst gewählt hat, so wie es zu ihm und seinen Kräften passt. Es besteht von Beginn an eine starke Verbundenheit zwischen allen drei Wesen und jedes von ihnen hat eine Aufgabe, die zu seinem Potenzial passt. Sie ergänzen einander und so wirken Geist (Vater), Seele (Mensch) und Materie (Mutter) gemeinsam und erzeugen Ganzheit. Sie erzeugen gemeinsam einen Körper, in den der Mensch inkarnieren kann, der sein Gefährt für die Dauer seines Erdenlebens ist, mit dem er die Welt erkunden, seine Kräfte entfalten und sich selbst verwirklichen kann. Dieser Körper ist mit dem Wesen fest verbunden denn nur so entfaltet es seine wahre Kraft, doch der Mensch kann auch mit seinem Körper weiterhin geistig in die Weiten des Universums reisen oder in andere Zeiten, einfach indem er sich ausdehnt. Der Mensch ist männlich (innen) und weiblich (außen), irdisch und kosmisch und somit ist er ganzheitlich mit einem kristallinen, kindlichen Bewusstsein.

 

Sein Körper ist wach, weich, flexibel und gleichzeitig fest, stabil, belastbar und von Beginn an voll bewusst. Alle Körpervorgänge können bewusst gesteuert werden und somit, wenn nötig reguliert werden. Der Mensch kann seinen Körper den äußeren Umständen anpassen und auf alle Herausforderungen aus eigener Kraft reagieren und sich selbst immer wieder neu ausbalancieren. So reagiert er auf Kälte oder Hitze, Hunger oder Durst, oder andere Irritationen seines Gleichgewichts. Er kennt weder das Bedürfnis nach Kleidung, noch nach feststofflicher Nahrung und ebenso wenig kennt er Schmerz, Verletzung, Leid, Krankheit. Er fühlt sich geborgen im Hafen seiner Eltern und vertraut seinen menschlichen Schöpferkräften. Er übernimmt von Geburt an die volle Verantwortung für die Gestaltung seines Lebens und weiß, dass er sich jeden Moment alles neu kreieren kann, wenn etwas nicht stimmt für ihn. Er lässt die Liebe fließen, die er ist und somit kann alles um ihn herum gedeihen. Er lässt sein Licht leuchten, um seinen eigenen Weg zu erkennen und sein Potenzial in Entfaltung zu bringen. Vater Kosmos und Mutter Erde ziehen sich immer mehr zurück und gewähren ihm einerseits einen geschützten Raum für seine Erfahrungen, aber andererseits sind sie auch bei ihm und verwirklichen sich durch den Menschen selbst. Indem sie ihn darin unterstützen seine wahre Größe zu erlangen, leben sie ihre wahre Größe. Eine Interdependenz, in der jeder den anderen braucht, aber auch wählt, ihn liebt und würdigt, existiert.

 

Wo der Mensch so getragen und geborgen seine Kindheit erleben kann, immer im vollen Bewusstsein dessen, wer er ist und was er kann, beginnt er von klein auf seine Kräfte zu entfalten, indem er mit ihnen spielt, sie ausprobiert, sich an ihnen erfreut. So werden sie jeden Tag kraftvoller und bewusster, bis ihm das schließlich nicht mehr reicht. Er beginnt sich selbst Aufgaben zu stellen, die er mittels seiner Kräfte erledigen will. So beginnt er sich noch als Jugendlicher schon als Schöpfer zu erleben und kann seine Schöpferkräfte immer mehr an das anpassen, was er erleben will.

 

Mit dem Beginn des Erwachsen seins, wo er nun völlig seinen eigenen Weg geht und er die Eltern loslässt und sie ihn, beginnt er dem immer lauter werdenden Ruf der All-Einen-Seele zu folgen und seine Berufung zu leben, für die er seit dem Tag seiner Geburt vorbereitet wurde. Jedes einzelne Erlebnis in seinem Leben diente dazu, ihm seine Kräfte bewusst zu machen und sie zu trainieren. So durchlebte er von Beginn an eine geistige Ausbildung, die sich immer mehr manifestierte und somit ist er autodidaktisch im höchsten Maße. Das Leben ist sein Lehrer generiert ihm alles Wissen und Können, was er braucht. In seiner Berufung finden all seine Potenziale eine Entfaltung – sie werden im höchsten Maße gefordert und gefördert – und auf diese Weise verwirklicht er sich selbst. Er wird zur physischen Wirklichkeit. Er schafft sich durch seine Berufung das Leben, das er immer erträumt hat. Dem entsprechend zieht er auch die Menschen an, die in sein Leben gehören und es mit ihm teilen wollen: Partner, Freunde, Kunden, Mitarbeiter, Teamkollegen… und schließlich seinen Stamm. Er lebt in einer sich ergänzenden Gemeinschaft mit vielen anderen Menschen und jeder von ihnen weiß, dass er den anderen braucht und behandelt ihn dementsprechend wertschätzend und respektvoll. Jeder gibt das ab, was er im Übermaß besitzt und empfängt das von allen Anderen, was er braucht.

 

Sein Leben wird beständig reicher, bunter und vielfältiger – je mehr er sich gemäß seiner Berufung einbringt und er wendet sich immer größeren, globaleren Aufgaben zu, je mehr er wächst. Er wird zur Bereicherung für seine Mitmenschen, sein Umfeld, für die Welt und er macht auf diese aktive Weise die Welt zu dem Platz, auf dem er immer gerne leben wollte und arbeitet bewusst daran, die globalen Geschicke mit zu lenken.  

 

Schließlich gelangt er durch weiteres Wachstum dann in die Position, wo er universelle Gesetzmäßigkeiten formen kann und wird selbst zum geistigen Vater und/ oder zur geistigen Mutter von Menschen. Er erlebt sich als Schöpfer auf der höchsten Daseinsebene und der Kreislauf beginnt von vorne, indem er seinerseits nun Menschen ihrem Seelenplan entsprechend durch ihr Leben führt.  

 

Dieses ist keine Vision, sondern etwas, was ich selbst erlebe und auch in meiner Begleitung für andere erlebbar ist. Es ist Wahrheit, die sich jetzt manifestiert und die großen Illusionen der Menschheit auflöst. Es geschieht JETZT und in dem Moment, wo du dich dafür entscheidest, das auch erleben zu wollen.

 

Könnte es sein, dass sich niemand mehr Zeit genommen hat für seine eigene Entwicklung und somit weder weise noch gütige Menschen zur Verfügung standen, die andere Menschen in ihr Leben begleitet hätten? Könnte es sein, dass wir alle im verletzten Kind stecken geblieben sind in unserer Entwicklung und wo wir Verantwortung übernehmen, überhaupt erst ein erwachsen sein möglich ist. Wenn niemand sein inneres Wachstum anstrebt, kann es keine wahrhaft großen geistigen Wesen geben, die als menschliche Hebammen fungieren. Wie aber würde eine Welt aussehen, wenn jeder – du auch! – diese innere Entwicklung anstrebt und sich damit in der höchsten Weise für sich selbst, alle anderen Menschen, die Welt und schließlich das ganze Universum engagiert? Wäre das eine Welt, in der du gerne leben möchtest?

 

 

Diese Welt ist möglich! Wenn wir gemeinsam die großen globalen Illusionen erkennen und auflösen. Wo alle Illusionen einer zu Ende gehenden Ära erkannt sind, kann die neue Ära beginnen. Lies die folgenden Punkte nicht wie in einem Buch, sondern lies sie, indem du sie in dir findest und dich selbst reflektierst und somit neu erkennst. Sei bereit Punkt für Punkt die Illusionen deines Lebens aufzulösen und auf diese Weise dich selbst zu befreien und obendrein noch einen Beitrag zu leisten, damit die Welt sich befreien kann.

 

Die neun größten Illusionen der Menschheit

Wie du Wirkung erzeugen kannst: Lass die fettgedruckten Aussagen in dir anklingen und spüre, wo du mit diesen Glaubenssätzen in Resonanz gehst. Lass die Illusion bewusst in dir groß werden und fühle, was sie mit dir macht und nimm sie an. Wo du in Kampf gegen eine Illusion gehst, verstärkst du sie. Halte gleichzeitig innerlich die Wahrheit dagegen. Wahrheit zeichnet sich immer dadurch aus, dass sie die Macht hat Illusionen aufzulösen. Arbeite dann weiter mit den Affirmationen, damit du die Strukturen in dir auflöst, die die Illusion geschaffen hat.  Die Wahrheit ist immer paradox: Indem ich das annehme, was ich immer ablehnte, erhalte ich das, wonach ich mich immer sehnte. Indem ich die Illusion erkenne und als solche annehme, öffnet sich die Wahrheit. Trage mit dazu bei, diese Illusionen aufzulösen, indem du sie in dir selbst auflöst!

Mache dir bewusst, dass Illusion dir vorgaukelt, in der Wahrheit zu leben. Sie blendet den Schatten weg und lässt dich illusorisch im Licht erstrahlen und weißt gar nicht, was los ist, weil du nicht glücklich bist. Der Schatten mit seinen Glaubenssätzen ist unbewusst - sonst würde es keiner von uns aushalten. Wenn du beginnst zu erwachen, wird der Schatten bewusst und das Licht rückt in scheinbar unerreichbare Ferne. Beides an sich ist Illusion, erst gemeinsam - vereint - ist es Wahrheit!

 

1. Ich bin alleine. Jeder Mensch ist ein Individuum und als solches getrennt von allen anderen. Die anderen haben nichts mit ihm zu tun. Gott ist getrennt von ihm, die Erde ist getrennt von ihm und die ihn umgebende Natur auch. Wir sind vollkommen alleine und niemand hilft uns, niemand interessiert sich für uns. Deswegen ist es legitim, wenn wir uns nur um uns selbst kümmern und ausschließlich an unserem Wohlergehen interessiert sind. Wir müssen kämpfen für unsere Rechte, unser Wohlergehen und alle anderen sind gegen uns. Wir sind alle Einzelkämpfer, von denen jeder nur sein Überleben im Sinn hat. „Alle sind gegen mich!“ so erleben wir diesen Zustand, in dem wir beständig gegen alle anderen kämpfen.                                                Wahrheit ist: Wir alle sind mit einander verbunden und ein großer Menschheitsorganismus. Die Trennungen existieren nur im Kopf und waren ein Machtmittel des Egos. Alles was ist stammt aus einer gemeinsamen Quelle und interagiert mit allem was ist. Es existiert ein kollektives Bewusstsein, an das sich jeder anschließen kann, der es wählt. Wo wir uns als Teil eines größeren Ganzen fühlen, erleben wir Geborgenheit, Sicherheit, Annahme und Genährtsein. Wir erkennen, dass wir immer nur gegen Aspekte von uns selbst gekämpft haben und uns selbst verletzt haben. Wo wir den Kampf beenden, können wir beginnen zu leben. Genau so, wie wir im Außen Viele sind, sind wir auch im Innen Viele. Wir haben uns getrennt in viele kleine Aspekte, die lange im Glauben der Polarität (ich kämpfe gegen dich, weil du das Gegenteil von mir bist) agiert haben. Wir sind männlich und weiblich, geistig und physisch, kindlich und erwachsen, strahlendes Licht und dunkler Schatten. Wir sind alles was ist. Jetzt löst sich die Polarität auf und eine Nondualität entsteht, in der ich das Eine als gleich wichtig und wertvoll erachte wie das Andere. Gegen jeden Aspekt, gegen den ich im Außen kämpfe, kämpfe ich in Wahrheit in mir drin. Wo ich den Kampf beobachte und fühle, was er macht, löst er sich auf.  Kampf erzeugt Trennung und Frieden erzeugt Ganzheit.                                       

Affirmation: Ich erlaube mein Alleinsein und fühle mich darin Eins mit allem was ist.

 

2. Ich bin machtlos. Der Mensch war vom Anbeginn an von einer allmächtigen Schöpfermutter abhängig, die den allmächtigen Schöpfervater nach sich zog und die gemeinsam ohnmächtige Kinder (die Menschen) kreierten, die jetzt zum Schluss übermächtig wurden, damit endlich ein Gleichgewicht besteht. Der Mensch sieht sich von Gott getrennt und verfügt über keinerlei Schöpferkräfte. Er glaubt sich abhängig von mildtätigen Menschen oder Wesen, die es gut mit ihm meinen und ihm helfen. „Die Engel helfen mir.“ „Das Universum sorgt für mich.“ „Gott ist für mich da, wenn ich in Not bin.“   

Wahrheit ist: Schon immer war der Mensch an allen Schöpfungen zu gleichen Teilen beteiligt. Es war ihm nur nicht bewusst. Jeder Mensch ist in vollem Umfang der Schöpfer seines Lebens. So lange ihm die Schöpfung unbewusst ist, ist diese destruktiv. Wird sie bewusst, ist sie IMMER konstruktiv. Je mehr er Gott außerhalb von sich anbetet, desto mehr schickt er seine spirituelle Kraft weg von sich. Je mehr er sich für sich selbst verantwortlich fühlt und sich selbst liebt, desto besser sorgt er für sich. Er weiß, dass es niemand außerhalb von ihm gibt, der ihm letztendlich helfen kann. Er erkennt all die machtvollen spirituellen Aspekte als Teile von ihm selbst an: Er selbst ist göttlicher Natur.

Affirmation: Ich nehme meine Machtlosigkeit an und öffne mich für das große, machtvolle Schöpferwesen das ich bin.

 

    3. Ich bin unfähig. Es gab schon immer eine Hierarchie, d.h. Wesen oder Menschen, die größer, machtvoller, wissender, fähiger, heilsamer oder liebevoller sind als andere. Deswegen brauchen wir Menschen die uns führen. Alleine sind wir verloren. Wir brauchen Politiker, die für uns alle globalen Entscheidungen treffen und wir brauchen Arbeitgeber, die uns ein Einkommen ermöglichen. Wir brauchen die Kirchen, die uns sagen, was wir glauben sollen. Wir brauchen die Wissenschaften, die uns sagen, was wir denken sollen. Ich fühle mich absolut unfähig mein Leben selbst zu gestalten: Klein, hilflos und schwach.

Wahrheit ist:  Wir sind einander alle ebenbürtig, gleich machtvoll, gleich groß, gleich wertvoll, denn wir sind bis heute geistig Eins und uns in jeder Weise ebenbürtig. Und dennoch sind wir alle einzigartig – jeder ist in einem anderen Bereich fähiger als andere. Wenn wir das verinnerlicht haben, kann uns nur noch jemand führen, der in einem Bereich bewusster ist, als wir es derzeit sind. Wir selbst waren es, die andere so groß und machtvoll gemacht haben, weil wir die Verantwortung für unser Leben nicht selbst übernehmen wollten. Wenn wir unsere Macht zu uns zurückgenommen haben, kann sie niemand mehr gegen uns anwenden. Und so nehmen wir unsere politische, wirtschaftliche, spirituelle und wissenschaftliche Macht zu uns zurück. Wir erkennen alle Menschen oder Institutionen die wir zuvor erhöht habe, als uns ebenbürtig an. Ebenbürtigkeit heißt auch, dass wir allen Wesen ein gleiches Recht einräumen zu existieren, und dass wir sie in ihrem Sosein achten. Erst wenn wir etwas zuvor Kleineres als ebenbürtig anerkennen kann, haben wir seine tiefste Wahrheit erfasst. Unsere Fähigkeit existiert als Potenzial verborgen durch die Illusion und wenn wir die Wahrheit von uns selbst erkennen, kann es sich öffnen. Die Einzigartigkeit ist das, was uns anders macht als alle anderen, besonders… und genau hier fühlen wir uns besonders unfähig, weil wir so abweichen von der Norm. Wenn alle ihre Einzigartigkeit leben, sind wir uns darin absolut ebenbürtig, obwohl jeder andere Stärken hat.

Affirmation: Ich erlaube meine Unfähigkeit und erkenne die Ebenbürtigkeit von allem was ist.

 

    4. Ich bin klein. Das Kind ist klein, abhängig von seinen Eltern und ihrer Willkür ausgeliefert – von Geburt an. Somit ist das Kind in uns immer verletzt in seinem Wert und seiner Würde. (Wir sehen uns nur als Körper) Wir fühlen uns als Opfer, sehen die Täter im Außen und diese Verletzung und innere Haltung reduziert uns ein Leben lang. Wir fühlen uns klein unseren Mitmenschen gegenüber, unseren Vorgesetzten , den Politikern und je kleiner wir uns fühlen, desto schwächer und ausgelieferter fühlen wir uns. Wir trauen uns selbst nichts zu und dafür allen anderen. Wir brauchen beständig Hilfe, weil wir nichts alleine können, aber wir empfinden das als angegenehm, weil es bequem ist. So ist der Arzt für unsere Gesundheit, der Lehrer für unsere Bildung und der Politiker für unser Wohlergehen zuständig. Wo sie das machen, brauchen wir das nicht zu tun.

Wahrheit ist: Das Kind ist seinen Eltern vollkommen ebenbürtig. Es ist physisch klein und abhängig und dafür geistig groß, seine Eltern führend und erzeugt sich alle Erfahrungen, die es braucht. Es hat sich von Beginn an bewusst die Lebensumstände ausgesucht – und somit auch seine Eltern – unter denen es heranwachsen will. Seine Eltern führen das Kind körperlich, seiner geistigen Führung entsprechend. Somit ist das Kind von Beginn an machtvoll und selbstbestimmt. (Wir sehen uns als holistische Wesen) Solange wir uns als Opfer fühlen, haben wir noch einen Täteranteil abgespalten, der uns nicht bewusst ist. Erst wenn Opfer und Täter im Gleichgewicht sind, wir uns unsere Schöpfernatur bewusst. Wir sehen uns als Schöpferwesen und erlauben es uns in unsere wahre geistige Größe hinein zu wachsen. Kleinheit ist eine Folge der Ablehnung der eigenen Größe, denn diese bringt Selbstverantwortlichkeit mit sich und ist somit unbequem. Aber nur so leben wir auch selbstbestimmt und kreieren uns somit das, was wir auch haben wollen.

"Das Leben beginnt am Ende unserer Komfortzone." Neale Donald Walsh

Affirmation: Ich nehme meine Kleinheit an und entfalte meine geistige Größe.

 

     5. Ich bin abhängig. So wie das Kind klein und abhängig ist, so ist es auch der Mensch von Mutter Erde und Vater Kosmos (und vielem anderen…). Der Mensch ist unwürdig, dass Gott für ihn da ist und er ist schuldig an dem, was er der Erde antut. Der Mensch wird in dieses Leben hineingeworfen und ist so lange er inkarniert ist, dem Überlebenskampf ausgesetzt – den Unbillen der Natur und des Körpers, dem Mangel an Geld, Nahrung, Wasser, Raum etc. Deswegen muss er für seinen Lebensunterhalt hart arbeiten, um eine Daseinsberechtigung zu haben.

Wahrheit ist: Jeder Mensch ist göttlicher Natur und Schöpfer seines eigenen Lebens. Wo wir in eine bewusste Schöpfung hineinwachsen, kreieren wir das, was wir auch haben wollen. Im Menschen selbst ist ursprünglich alles angelegt, was er braucht: Er kann sich selbst nähren, selbst wärmen, selbst heilen, selbst lehren und selbst führen und er hat einen untrüglichen Instinkt alles Weitere zu finden, was er braucht. Und das, was er wirklich braucht ist sehr wenig, denn er trägt die Fülle in sich. Seine Daseinsberechtigung erteilt er sich als Souverän seines Lebens selbst – unabhängig davon, ob er arbeitet oder nicht. Wo er gerade physisch nicht arbeiten kann oder will, findet eine hohe geistige Aktivität statt, die Raum braucht. Die Grundlagen der Schöpfungsarbeit werden geschaffen. Wo er bewusster Schöpfer ist, kann er sich alles geistig kreieren, was er zum Leben braucht – in Leichtigkeit und Freude.

Affirmation: Ich nehme den Mangel an und erlebe mich als den Schöpfer der Fülle in meinem Leben.

 

      6. Ich kann nichts. Das Kind selbst ist dumm und unwissend. Es muss alles lernen, weil es nichts aus sich selbst heraus weiß. Daher braucht es immer Lehrer und Aufpasser, auch damit es nicht sich selbst oder der Mitwelt schadet. Es muss in eine Schule gehen, damit es dort totes Wissen in sich hineinstopft und bei Bedarf wieder ausspucken kann. Es muss eine Ausbildung machen, damit es weiß, wie es professionell (dem alten System angepasst) agieren kann. Es übt dann einen Beruf aus, indem es die verinnerlichten Vorgaben und Gesetze beachtet und sie niemals verlässt. Damit ist es fester Bestandteil eines zerstörerischen Systems geworden oder es bleibt in ewiger Rebellion gefangen, was auch nicht besser ist.

Wahrheit ist: Jedes Kind bringt alles Wissen und Können für sein Leben mit. Es ist als Potenzial in ihm enthalten und braucht nur in Entfaltung gebracht werden. Es kann sich entfalten, wo ihm keine Vorgaben gemacht werden und es einen Raum frei von Vorschriften, Tabus, Gesetzen bekommt und es sich unlimitiert ausdehnen darf. Wissen ist immer lebendig und kann sich nur dort entfalten, wo es im Moment seine Kraft zeigen darf. Es ist immer situativ und so lernen wir auch – im Leben, im Tun. Wir folgen unserem Instinkt, unserer Intuition und unserer Vision und bringen damit das, in die Welt, was wir zuvor im Herzen getragen haben. Damit ist dieses Erschaffen immer beseelt und beseelend. Es ist lebendig und nährt Lebendigkeit. Unserer Berufung folgend sind wir aktiv formender Teil eines heilenden und nährenden Systems.

Affirmation: Ich erlaube mein Nichtwissen und erlebe wie sich mein Wissen öffnet.

 

     7.Ich bin verletzlich. Viele Menschen fühlen sich von Geburt an nicht richtig, so wie sie sind, fühlen sich verletzt und so kreieren sie sich auch viele Krankheiten schon als Kind. Später arrangieren sie sich dann irgendwie mit sich selbst und dem Leben – passen sich an und verdrängen dieses Gefühl – oder aber sie gehen in Rebellion und haben einen massiven Krankheitsdruck, immer öfter auch ohne dass schulmedizinisch ein Befund vorliegt. Unerklärbar – einfach nicht in Ordnung. Das Chaos wütet und die Verletztheit wird deutlich.

Wahrheit ist: Wir alle sind unverletzbar in dem was wir in Wahrheit sind. Nur das Ego fühlt sich verletzlich, bedroht, angegriffen – vermeintlich immer von außen. Was schmerzt ist IMMER die Getrenntheit vom Selbst, auch wenn wir uns das anders erklären. Wo wir verinnerlicht haben, dass wir unverletzbar sind, kann Heilung in einem allumfassenden Sinn geschehen. Wir erkennen Krankheit als Konzept uns schwach zu halten und spüren, dass unsere wahre Natur Gesundheit ist. Wir brauchen uns immer weniger Krankheiten zu kreieren, bis wir schließlich die Gesundheit manifestieren.

Affirmation: Ich erlaube meine Verletzbarkeit und manifestiere meine Gesundheit

 

    8. Ich bin sterblich. Die tiefste Angst eines jeden Menschen ist die Angst vor dem Tod. Weil sie sie so stark verdrängen, verhindert es sie zu leben. Wo wir glauben, dass wir nur Körper seien, ist der Tod endgültig. Als würde er uns auslöschen. Wie kann dann das Leben einen Sinn machen? Weil uns der Tod so bedroht, sind wir hier erpressbar und machen viele Dinge, die wir nicht tun würden, wenn wir keine Todesangst hätten. Auf dieser Angst bauen alle anderen Ängste auf, auch wenn uns das nicht bewusst ist. Sie werden genährt durch die Angst vor dem Tod.

Wahrheit ist: Wir alle sind unsterbliche Wesen, die wieder und wieder in Körper inkarnieren, um physische Erfahrungen zu sammeln. Der Tod ist also immer nur ein Wechsel der Wahrnehmungsebene – jetzt sammeln wir keine physischen Erfahrungen mehr, sondern geistige. Wo wir die Identifikation mit allem Physischen loslassen, können wir den Tod als Lehrmeister begreifen, der uns das Leben wertvoll macht. Erst wer die Kraft hatte bewusst durch den (geistigen) Tod zu gehen und somit die physische Ebene zu verlassen, der kann auch leben. Alles Alte will derzeit sterben und wo wir das erlauben, erlangen wir das ewige Leben. Wir erleben uns als bewusst inkarnierte geistige Wesen, die die Macht haben einen Körper lebendig zu machen.

Affirmation: Indem ich den Tod annehme, wähle ich das Leben.

 

     9. Ich bin getrennt. Ich merke, dass ich nicht da bin. Dass ich neben mir stehe und ich nicht authentisch bin. Ich komme mir vor, als würde ich eine „Rolle“ spielen und eine Maske tragen, aber ich bin nicht ich selbst. Ich bin getrennt von dem, was ich in Wahrheit bin. Ich habe keinen Zugang zu dem was ich bin und kann somit auch meine Fähigkeiten nicht nutzen. Ich weiß nicht wer ich bin und was ich vermag.

Wahrheit ist: Du bist der Beobachter von dir selbst, sonst könntest du das nicht wahrnehmen. Deine Identifikation mit der Materie verhindert, dass du dich als geistiges Wesen fühlst. Lass sie los, lass die Materie los – sie ist ein Ausdruck deines alten Seins, in dem du nicht präsent warst. Spüre die Anhaftung, die Identifikation und lasse los. Bringe Geist und Materie in eine Gleichwertigkeit in dir – solange du den Geist höher schätzt, wird die Materie dich gefangen halten. Erlaube die Getrenntheit und erkenne, was sie dich gelehrt hat. Würdige sie für ihr so sein und sie wird dich entlassen.

Affirmation: Indem ich die Getrenntheit wertschätze, erlange ich die Ganzheit. 


Hallo, ich bin Christel Himmelreich, Holistischer Coach und führe Menschen, Unternehmen und Organisationen auf ihrem eigenen Weg durch spirituelle Erwachensprozesse in die Ganzheit. Meine Mission ist es, auch dir die geistige Welt sichtbar und fühlbar zu machen. Meine Arbeit ist autodidaktisch entwickelt – ich arbeite ausschließlich mit dem Wissen und Können, das ich durch geistige Innenarbeit und im Zusammenleben in spirituellen Partnerschaften mit anderen Menschen selbst erworben habe. So sind auch die Blogartikel Berichte authentischer Erfahrungen und Erlebnisse. Sie sind Zeugen eines spirituellen Lebens - pure Praxis!  

 

Wenn du dir Bewusstsein erarbeiten möchtest, oder du noch mehr Liebeskraft entwickeln willst oder deine Schöpferkräfte entwickeln willst, freue ich mich darüber, dich begleiten zu dürfen. Und natürlich auch dann, wenn du einfach nur erwachen willst! Vereinbare noch heute einen Coachingtermin um meine Arbeit kennen zu lernen! 


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