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Das Erwachen der weiblichen Kraft

Seit dem Fall des Matriarchats, leben wir einer Welt, die aus männlichen Kräften heraus gestaltet wurde und die den männlichen Bedürfnissen gerecht wurde. Das 2012 zu Ende gegangene Patriarchat, ermöglicht nun eine Reflektion des Vorhandenen, was lange gar nicht möglich war. Wir können jetzt herausfinden, was von dem, was da ist, dient und konstruktiv ist und was nicht. Fest steht, dass derzeit weibliche Kräfte am meisten fehlen und dass die Welt, wie sie gerade ist, weiblichen Bedürfnissen extrem zugegen geht, wenn nicht sogar soweit, dass sie sie vollständig verhindern.

Wenn Weiblichkeit (egal ob im Mann oder in der Frau) als zweite Stimme erwacht, dann bekommen wir erst einmal eine Wahrnehmung für alles nicht Stimmige. Wir bekommen die Möglichkeit der Reflektion und Selbstreflektion. 

 

Wir können in uns selbst einen Raum entwickeln, in dem sich diese neuen Gefühle und Gedanken möglichst unzensiert äußern dürfen, damit wir ihnen zuhören können. Oft werden hierbei Gefühle angesprochen, die wir schon unser ganzes Leben kennen und die wir lange weggeschoben haben, nicht ernst genommen haben, sie ignoriert oder gar abgespalten haben. Je weiter weg wir die weibliche Stimme geschoben haben, desto mehr Aufmerksamkeit und Geduld braucht es, sie jetzt wieder in eine Präsenz zu bringen. Viele Menschen realisieren das erst, wenn sie merken, dass sie gar nicht mehr fühlen können.

 

Weiblichkeit war das, was auf der Werteskala ganz unten angesiedelt war, noch unter dem Kindlichen. Der so entstandene Minderwert, das Gefühl sich wegducken, verstecken, unsichtbar machen zu müssen, um nicht erneut unterdrückt zu werden, sind tief verinnerlicht durch 6000 Jahre Patriarchat. Wir spüren unsere Verletzungen, die Folgen von Missbrauch verschiedenster Art, wir spüren Kleinheit, Bedürftigkeit und Schwäche. Das kann so weit gehen, dass unser Leben vollständig zum Erliegen kommt, weil wir nicht mehr in der Lage sind, für uns selbst zu sorgen.

 

Wir erkennen den Missbrauch, der so lange stattgefunden hat

 

Hier braucht es eine Ambivalenz, diesen Gefühlen zu begegnen. Sie sind wahr, weil sie uns an etwas erinnern, was wir erlebt haben. Und sie sind nicht wahr, weil alles in dieser Welt Illusion ist, auch die Gefühle. Gefühle dieser Art machen uns zum Opfer und wo wir glauben ein Opfer zu sein, haben wir keine Kraft für gar nichts mehr, sind vollständig verletzt, fühlen uns bedroht, sind faktisch lebensunfähig. Jede Opfergeschichte ist Illusion, auch wenn die Gefühle, die wir erinnern wahr sind, weil wir es subjektiv so erlebt haben. Und es gibt immer einen vermeintlichen Täter im Außen, der uns verletzt, betrogen, zerstört hat. In Wahrheit waren das immer Aspekte von uns selbst. Niemand anders hat die Macht uns zu zerstören, als wir selbst - unbewusst, ohne dass wir es wissen. Zeit, dass wir alle Aspekte von uns selbst kennen lernen...

 

Aus dieser Falle kommen wir nur heraus, indem wir Schöpferverantwortung übernehmen, für alles, was wir erlebt haben. Jeder von uns ist Schöpfer seines eigenen Lebens, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht. Täter und Opfer erlösen sich im Schöpfer, wir können beginnen die Geschichte nüchtern zu betrachten und erkennen, warum sie geschehen ist. Immer geht es um Ausgleich: Männlichkeit wurde im Matriarchat von der Weiblichkeit ebenso missbraucht, wie im Patriarchat die Weiblichkeit von der Männlichkeit. Es geht darum, eine Erfahrung von allen Seiten zu beleuchten, zu erleben, um eine möglichst ganzheitliche Sicht zu erwerben. Es geht darum, dass uns bewusst wird, wie wenig wir uns selbst kennen und dass es Zeit ist, dass wir uns unserer Potenziale und unseres wahren Seins bewusst werden.

 

Solange wir die Verantwortung in Form von Schuldzuweisung anderen zuschieben, verletzen wir uns selbst weiter. Je nachdem, wie stark die Abspaltungen sind, retraumatisieren wir uns  - wir verstärken das bereits vorhandene Trauma. Es ist wichtig, dieses Trauma erfassen zu können, damit es endet.

 

Das Trauma ist bei allen Menschen das Gleiche

 

Dieses Trauma ist von der Grundursache in ALLEN Menschen das Gleiche, nur wirkt es sich bei allen anders aus. Die tiefste Ursache ist immer die Getrenntheit (z.B. zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit) und dass in der Polarität diese zwei dualen Pole gegeneinander kämpfen, weil sie vergessen haben, dass sie Eins sind. Keiner von beiden kann gewinnen, denn sie sind gleich stark, gleich intelligent, gleichermaßen machtvoll – nur mit anderen Kräften. Und beide fühlen sich gleichermaßen missbraucht und verletzt.

 

Wir sind traumatisiert, ohne benennen zu können, woher das Trauma kommt, weil die Wucht des Schmerzes größer ist, als alle Geschehnisse in diesem Leben. Das Trauma ist evolutionärer Art und kann auch nur in diesem Kontext Heilung finden. Somit heilt dieses weibliche Trauma, je mehr sie sich öffnet für männliche Energien (das, was sich scheinbar so falsch anfühlt) und diese integriert. Je mehr Weiblichkeit maskuline Energien integriert, desto stärker, selbstbewusster, klarer und größer wird sie. Sie beginnt, ihren eigenen Wert zu erkennen und kann sich ihn auch anerkennen. Sie bekommt ein Bewusstsein dafür, dass Weiblichkeit das ist, was überall fehlt in der Welt und somit extrem wichtig ist. Sie geht in die Mitverantwortung für das was ist, weil es ist entstanden, während sie sich versteckt hat, unsichtbar gemacht hat, geschlafen hat. Weil sie nicht da war. Das ist ihre Mitverantwortung. Sie hat nicht den Ausgleich geliefert zur männlichen Energie und hat der maskulinen Potenz in jeder Weise die Bühne überlassen, weil sie immer mehr zurückgewichen ist. Wenn Weiblichkeit in dieser Weise in die Verantwortung geht, kommt sie aus ihrem Opferstatus heraus und wird handlungsfähig.

 

Ihre erste Handlung sollte darin bestehen, wie selbstverständlich Raum einzunehmen, auch indem sie die ausgeuferte Männlichkeit zurückdrängt. Auch Männlichkeit ist heute kaum noch präsent, denn durch die gewaltige Spaltung, kann nur noch das Ego aktiv sein, das auch die ursprüngliche maskuline Kraft überlagert. Indem die Weiblichkeit energetisch immer mehr Raum einnimmt und bei dieser Ausdehnung Männlichkeit integriert, geht sie  zunehmend in eine Präsenz, wird sich ihrer Kraft bewusst.

 

Ein Missbrauch ist immer ein unbewusster Gebrauch von Potenzialen

 

Also ist das, was den Missbrauch heilt, Bewusstsein. Dass wir uns unserer Potenziale bewusst werden und sie so einsetzen, wie wir das auch beabsichtigen. Dass wir die Wirkung erzielen, die wir erreichen wollen. Dass unser Denken, Fühlen und Handeln mit unserem Sein übereinstimmt und wir somit authentisch sind.

 

Jeder unbewusste Gebrauch von Kräften erzeugt Verletzungen oder traumatisiert gar. Also ist das, was am meisten Zerstörungspotenzial in sich birgt die Unbewusstheit. Also liegt die Heilung in der Bewusstwerdung und das genau ist eine weibliche Kraft. Unbewusstheit ist entstanden durch das Fehlen der Weiblichkeit, also löst es sich auf, indem wir sie integrieren. Nachdem wir bisher Weiblichkeit unbewusst abgespalten haben, braucht es jetzt ein bewusstes Rufen der weiblichen Kräfte, ein nachhaltiges bewusstes sich ein Einlassen auf die Gefühle, auf die inneren Bilder, auf die Träume und Sehnsüchte, auf unsere innere Suche. 

 

Was ist überhaupt weibliche und was ist männliche Energie?

 

Die zwei großen weiblichen Bereiche sind Mutter Erde (wir fühlen uns als Teil der Erde) und Seele (wir fühlen uns als Teil der All-Einen-Seele). Die weiblichen Aspekte zeigen sich immer als Kollektivwesen ( wir sind Teil von etwas Größerem) und leben von der Verbundenheit untereinander, die alles Existierende in den Ausgleich bringt. Weibliche Kräfte sind geistige Präsenz, Annahme, Mitgefühl, Hingabe, Visionskraft, bedingungslose Liebe, Bewusstsein,  Integration, Verbundenheit, emotionale Schöpferkraft und sie führen uns in den Aufstieg, in die Ganzheit. Gesunde Weiblichkeit fühlt sich weich, fließend, innenzentriert, emotional, freudig, lebendig, sanft, vertrauend, offen, beseelt an und sie hat ein Bewusstsein über ihre Unverletzbarkeit und Unsterblichkeit. Weiblichkeit ist immer das aufnehmende und damit das integrierende Prinzip und sie erzeugt damit Heilung, weil sie Getrenntheit auflöst. Die Weiblichkeit war bisher die Gestalterin der Innenwelt und agiert somit innenzentriert. Ihre neue Aufgabe ist es, sich in die äußere männliche Welt einbringen, um sie um das Fehlende zu ergänzen. Der größte Ausdruck der Weiblichkeit ist alles umfassende Liebe

 

Die zwei großen männlichen Bereiche sind der Körper und der männliche Geist, der meistens aber nur in seiner extrem reduzierten Form als Mentalkraft vorhanden ist. Die männlichen Aspekte verkörpern die Individualität, im Moment noch, indem sie den Preis zahlen, in der vollständigen Getrenntheit von allen anderen zu sein. Männliche Kräfte sind Umsetzungskraft und -freude, Handlungsfähigkeit, Körperkraft, Pioniergeist, Entdeckerfreude, Abenteuerlust, Ausdruck, Selbstverwirklichung, Kriegerenergien, Engelskräfte, Bewusstheit und geistige Schöpferkraft. Gesunde Männlichkeit fühlt sich fest, stabil, selbstbewusst, präsent, klar, rational, lichtvoll, dienend, kooperativ, herrlich und weise an und sie hat ein Bewusstsein über ihre wahre Größe und die Kraft, diese auch zu leben. Die Männlichkeit hatte bisher die Aufgabe das kosmische Potenzial zu erden und so den Abstieg zu erzeugen. Dabei verdichtete und komprimierte sie die geistige Energie, um auf diese Weise Materie zu erzeugen. Diese Aufgabe endet jetzt, aber das muss der Männlichkeit bewusst gemacht werden. Die Männlichkeit formte die Welt, wie wir sie heute kennen, indem sie das Innen nach Außen brachte und dort sichtbar machte und wir uns somit im Spiegel der Welt erkennen können. Sie agiert außenzentriert. Ihre neue Aufgabe ist die Gestaltung der Innenwelt, weil die maskulinen Energien dort am meisten fehlen. Sie bringt dort Stabilität, Klarheit und Gleichgewicht, was uns innerlich sehr belastbar macht. Der größte Ausdruck der Männlichkeit ist alles erleuchtendes Licht

 

Wo wir also Dunkelheit erleben, fehlt die männliche Kraft, wo wir Angst, Hass oder Pseudo-Liebe erleben, fehlt die weibliche Kraft. Diese fehlt gerade so sehr, dass Viele gar nicht mehr wissen, was Liebe in Wahrheit ist. Bei manchen Menschen ist die Abwesenheit der Liebe so stark manifestiert, dass ihnen Liebe körperlich weh tut, weil sie erst mal wieder lernen müssen, sich für sie zu öffnen. Liebe wirkt immer verbindend und löst somit Getrenntheit auf. 

 

Männlichkeit und Weiblichkeit haben so hohe ergänzende Kräfte, dass hier sehr schnell klar wird, dass sie in Wahrheit ein Ganzes sind. Ebenso wie alle anderen dualen Pole. Dass sie daher nur gesund sein können, wenn das Weibliche maskuline Energie integriert hat, denn die Weiblichkeit steht immer (wie auch im Körperlichen) für das aufnehmende Prinzip. Daher ist es auch die Weiblichkeit, die Ganzheit ermöglicht, die Vervollkommnung, die uns in die Wahrheit führt, in die Ewigkeit und das vollendete Glück. Aber sie kann das nur, wenn die Männlichkeit kooperativ mit ihr zusammen wirkt, denn alleine kann sie das alles nicht, wie die Männlichkeit alleine auch nichts kann. Einer braucht den Anderen, um ganz zu sein.

 

Wenn wir das verinnerlicht haben, wird schnell klar, dass es vor allem um die Optimierung des Zusammenspiels geht. Es geht darum, die duale Trennung zu beenden und Verbundenheit zu erzeugen. Denn in der Getrenntheit, können die Pole nicht zusammenkommen und sie können auch nicht Eins werden. Dazu braucht es eine neue Ebene, die es zu erreichen gilt.

 

Duale Pole können sich nur vereinigen, wenn sie einander ebenbürtig sind. Wenn sie gleich stark und gleich wertvoll sind. Solange sie das nicht sind, ist immer der physisch Schwächere dominant und unterdrückt den vermeintlich Stärkeren mit geistigen Mitteln. Solange haben wir, den nun schon sehr lange andauernden Machtkampf, bei dem einer versucht stärker, machtvoller, intelligenter zu sein als der andere. Was nicht geht, weil sie in Wahrheit Eins sind. Männlichkeit und Weiblichkeit sind einander vom Vermögen her vollkommen gleich, nur hat jede Seite eine andere Aufgabe, andere Energien zur Verfügung. Es geht um die Würdigung der Gleichheit bei aller Verschiedenheit. Wenn beide Seiten in ihrer vollen Kraft sind, sind sie gleich konstruktiv, gleichermaßen ineinander fließend, gleichermaßen wertschätzend und anerkennend. Gleichermaßen Licht und Liebe. Es kehrt vollständige Ruhe ein, Frieden, Vereinigung geschieht wie selbstverständlich. Es ist klar, dass sie Eins sind und einander brauchen, weil sie einander ergänzen.

 

Um Männlichkeit und Weiblichkeit vereinigen zu können, braucht es einen Ausgleich, denn im Moment fühlt sich das Feminine dem Maskulinen haushoch unterlegen. Der Ausgleich entsteht, indem wir die Kräfte Geist und Materie mit einbeziehen. Der Geist gehört zur weiblichen Seite, weil ihre Aufgaben ab jetzt geistig sind und die Materie zur männlichen, weil ihr Aufgabengebiet genau hier liegt. Und schon entsteht ein Gleichstand. Eine Ebenbürtigkeit ist möglich.

 

Die meisten weiblichen Kräfte sind bereits geistig, da sie physisch keine Daseinsberechtigung mehr hatten. Sie sind aufgestiegen und bei manchen Menschen vollständig. So hat sich Weiblichkeit erneuert und die geistigen Kräfte haben sie um das ergänzt, was ihr lange fehlte. Wir können diese erneuerte Weiblichkeit rufen und nur so wird sie sich uns zeigen: Wenn sie uns wichtig ist. Wenn wir ihren Wert anerkennen. Wenn wir ihre Kräfte würdigen. Und dann wird sie uns in eine völlig neue Welt führen. Eine Welt der Menschlichkeit, des Miteinanders, des Friedens, der Freude und der Erfüllung. Eine Welt, in der Schöpfung entsteht aus dem Zusammenspiel von männlichen und weiblichen, geistigen und physischen Kräften. Eine Welt, in der wir uns machtvoll fühlen, weil wir unser eigenes authentisches Leben gestalten können, so wie wir es immer wollten. So, dass wir das Beste aus allem herausholen und es leben können.

 

Die erwachte Weiblichkeit zeigt uns einen neuen Weg

 

Nur die weiblichen Kräfte vermögen es, uns diesen neuen Weg zu zeigen und es ist immer ein Weg der Desillusionierung, der Schattenintegration und Selbstüberwindung. Er fordert extrem heraus, denn er will uns in unsere wahre Größe führen. Nur die weiblichen Kräfte können den Unterschied zwischen Wahrheit und Illusion erkennen, denn sie tragen das Wahre bereits IN sich, weil sie sich bereits erneuert haben. Nur über das Fühlen von Energien und die so entstehende Reflektion der Gedanken, können wir herausfinden, wie etwas wirklich beschaffen ist, wie es wirkt und ob es auf diese Weise seine Wahrheit lebt.

 

In einer Welt, in der Aussagen das Gegenteil von dem versprechen, was sie energetisch bewirken, brauchen wir einen Sensor, der uns zeigt, was Wahrheit ist. Wir dürfen ein Bewusstsein entwickeln für die gewaltigen Illusionen, die diese Welt geformt haben, damit wir erkennen und erinnern, was Wahrheit ist. Das kann nur die Weiblichkeit, denn sie erinnert sich wieder an die Wirklichkeit.

 

Es gibt Viele, die den Weg in die Erleuchtung gehen, ohne sich für die Weiblichkeit zu öffnen. Diese errichten schlichtweg eine neue Illusion, bei der sie selbst die Erleuchteten sind, während ihre Anhänger ihren Schatten tragen.

 

Es gibt Viele, die einen leichten, schnellen Weg gehen wollen, die eine Instant-Erleuchtung suggerieren. Auch sie errichten eine neue Illusion, denn sie haben sich nie dem Zwiespalt von Licht und Schatten, der Auflösung der Dualität gestellt. Sie spalten die Schwere ab, an alle anderen.

 

Den weiblichen Weg zu gehen, ist nicht einfach, denn er fordert alles von uns. Einfach, weil er uns auch ALLES gibt und sich ALLES erneuern will. Und er wird jeden Tag leichter, weil die weibliche Kraft mehr und mehr erwacht und somit dieser Weg, zunehmend im Miteinander gegangen werden kann. Je bewusster der Profit der vollständigen Erneuerung wird, desto attraktiver wird dieser Weg.

 

Die weibliche Kraft lässt sich nicht aufhalten. Sie öffnet sich, unabhängig davon, ob wir es wählen oder nicht. Die einzige Wahl, die wir hier haben, ist die Wahl des Bewusstseins: Ob wir es bewusst erleben (dann ist es ein Segen), oder ob wir es unbewusst erleben (dann empfinden wir es als Fluch, weil wir unterbewusst permanent dagegen kämpfen). Sie öffnet sich im Hintergrund des Bewusstseins, ist im Moment noch von vielen Illusionen überdeckt, aber wenn wir die Wahrheit, die Erneuerung wählen, können wir sie jeden Tag ein wenig mehr fühlen und uns so an ihr freuen. 

 

Das Erwachen der weiblichen Kraft ist das, was uns eine neue Welt verheißt, eine neue Form des Lebens und Arbeitens. Und sie kann das nur leisten, wo die Männlichkeit kooperativ mit ihr zusammen wirkt, um dieses Neue zu ermöglichen. Die Weiblichkeit ist jetzt das aktive Prinzip und die Männlichkeit das passive, das sich hingibt und führen lässt. Mit anderen Worten: Die neue Führung ist weiblich. Sie arbeitet integrativ, führt in das volle Potenzial, in die wahre Größe, in die Ganzheit. Sie führt, indem sie in allem ein Bewusstsein über seine wahre Kraft erweckt.

 

Diese Weiblichkeit ist die Wahrheit, die die Kraft hat, alle Illusionen dieser Welt in sich zu erlösen. Sie ist das Leben und kann den Tod, die Sterblichkeit, das Altern in sich erlösen. Sie ist das Glück und kann alles Unglück, jeden Schmerz, alles Leid in sich erlösen. Sie ist die Fülle und kann jeden Mangel, jede Armut, jede Bedürftigkeit in sich erlösen. Sie ist die Gesundheit und kann jede Form von Krankheit, von Siechtum und Gebrechen in sich erlösen. Sie ist das Göttliche, das alle Pseudoformen von Licht und Schatten in sich erlöst. Sie ist der Neue Himmel und die Neue Erde, die wirksam vereint sind und in der wir alle illusionären Formen unseres bisherigen Seins erlösen können. In der wir uns als eine geeinte Menschheit erleben können, die sich ihrer Schöpferkräfte voll bewusst ist und die diese auch konstruktiv wirksam zum Besten von allen einsetzen kann.

 

Also ist die größte weibliche Kraft Erlösung zu bringen, was sie aber nur leisten kann, wo die Männlichkeit den Mut findet, sich ihr hinzugeben. Aus dieser Hingabe an die weibliche Kraft entsteht das Neue – ein harmonisches, ebenbürtiges Zusammenwirken von männlichen und weiblichen Kräften, geistigen und physischen. Ganzheit.

 

Ganzheit ist das optimierte Zusammenspiel aller existierenden Kräfte

 

 

 

 


Hallo, mein Name ist Christel Himmelreich. Ich bin Holistischer Coach und führe Menschen, Unternehmen und Organisationen auf ihrem eigenen Weg durch spirituelle Erwachensprozesse in die Ganzheit. Meine Mission ist es, auch dir die geistige Welt sichtbar und fühlbar zu machen. Meine Arbeit ist autodidaktisch entwickelt – ich arbeite ausschließlich mit dem Wissen und Können, das ich durch geistige Innenarbeit und im Zusammenleben in spirituellen Partnerschaften mit anderen Menschen selbst erworben habe. So sind auch die Blogartikel Berichte authentischer Erfahrungen und Erlebnisse. Sie sind Zeugen eines spirituellen Lebens - pure Praxis!  

 

Wenn du dir Bewusstsein erarbeiten möchtest, oder du noch mehr Liebeskraft entwickeln willst oder deine Schöpferkräfte entwickeln willst, freue ich mich darüber, dich begleiten zu dürfen. Und natürlich auch dann, wenn du einfach nur erwachen willst! Vereinbare noch heute ein Coaching um meine Arbeit kennen zu lernen!


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