Schmerz - Perlen der Weisheit

Die folgenden Informationen sind das wertvollste, was ich dir auf dieser Seite mitgeben kann. Sie unterscheiden sich wesentlich von allem in der Gesellschaft praktiziertem. 

 

In der Natur formt sich eine Perle – Tränen des Meeres genannt - indem ein Korn Sand in das Innere einer Muschel gelangt und sie damit verletzt. Zum Schutz vor weiteren Verletzungen des weichen Fleisches wird das Sandkorn mit Perlmutt überzogen. Stirbt die Muschel, so öffnet sie sich und gibt ihre Kostbarkeit preis: Eine Perle – gewachsen aus dem überwundenen Schmerz der Verletzung.

 

Bist du bereit zu verstehen, dass die Schmerzen, die du scheinbar heute durch „Andere“ erlebst, ursächlich viel weiter zurück liegen als du es erlebst, kann sich das Drama des Schmerzes auflösen. Erkennst du weiterhin, dass jede Verletzung eine Perle hervorbringt (durch Schmerz gereifte Weisheit), so bist auch du sicherlich sehr viel bereiter dich diesem Schmerz zu öffnen. Ihn übergehen zu wollen, würde bedeuten, dich um dein Lebenswerk zu betrügen. So musst dann auch du sterben, damit die Perle frei wird. Erlaubst du hingegen diesen Schmerz und nimmst ihn an, bringt jede einzelne Perle ein Stück Lebendigkeit, Wissen und Emotionalität zu dir zurück. 

 

Was der Schmerz anzeigt

Ursächlich ist jeder Schmerz (egal ob er seelisch oder körperlich empfunden wird) eine unterdrückte Emotion. Durch die Unterdrückung ist sie erstarrt, verdichtet, verdunkelt – massiv unbewusst. Sie wird zum Gegenteil dessen, was sie war. Jeder Schmerz zeigt an, dass du dich von einem Teil von dir selbst getrennt hast. Der Schmerz erinnert dich an die fehlenden Teile. 

 

Die verletzte kosmische Weiblichkeit ist der Teil in uns, der den Schmerz empfindet. Sie ist deineäußerste Hülle, der feinstofflichste Körper. Die kosmische Weiblichkeit zeigt sich in deinem Leben als die Instanz des Glaubens. Alles, an was du glaubst, gehört zu ihr und erzeugt deine Wirklichkeit. Sie ist die Kausalebene, die tiefste Ebene aller Ursachen. Sie ist es, die in ihrer Verletztheit Blockaden und Widerstände kreiert (durch die Glaubenssätze), die Wachstum verhindert, extreme Verletzlichkeit erlebt. Sie verlangt von der Welt “Du musst dich nach mir ausrichten, denn mein Schmerz zeigt, dass du falsch bist.“ Damit fühlt sie sich als Opfer der Welt. Gewissermaßen ist sie das auch, denn sie ist das, zu was die Menschen den geringsten Zugang haben. Immer wieder erlebt sie, dass sie nicht sein darf, dass sie zu viel ist in ihrer hohen Sensitivität. 

 

Wie erkennst du die kosmische Weiblichkeit?

Zunächst, wenn sie sich öffnet erscheint sie dir illusionär. Du wirst wahrscheinlich Schwierigkeiten haben ihr zu trauen, hältst die Bilder, Gedanken und Gefühle für Spinnerei, hältst sie für irreal. Das ist sie auch – 180° konträr zu unserer „Realität“. Dennoch auch eine Form der Realität – eben geistig. Das Schwierige in ihr ist ihre Flüchtigkeit, ihre hohe Verletzlichkeit – die sie immer wieder flüchten lässt. Jeder, der bewusst das Träumen erlebt, kennt sie. Sie fühlt sich ebenso irreal an, wie ein Traum. Doch aus dem Traum, wenn er bewusst erlebt wird, wird eine Vision und die Vision führt zur Realität der Zukunft.

 

Ihre hohe Sensitivität und Sensibilität ist gleichermaßen Segen und Fluch. So lange sie verletzt ist, tendiert sie dazu sich zurück zu ziehen, sich zu trennen von der Welt, von den Menschen, von allem was sie verletzt. Doch genau dieser Rückzug konserviert ihren Schmerz. Erst wenn sie es lernt, sich dem zu stellen, was sie scheinbar verletzt, erkennt sie, dass sie ihn genauso heilt. Ihr Schmerz ist Getrenntheit. Ihre Heilung ist die Integration dessen, von was sie sich getrennt hat. Die Heilung der Göttin verlangt alles von dir ab, was du zu geben hast. Sie führt dich in großes Wachstum hinein, denn ihre Absicht ist es, Ganzheit zu erzeugen. Sie fordert alles, weil sie deine Vollkommenheit will.

 

Die kosmische Weiblichkeit steht für das unsterbliche Wesen das wir sind. Wo das Wesen erwacht ist aus seinem Traum, wo es seine Verletzungen heilt, kann es sich wieder mit der All-Einen-Seele verbinden. Über sie wird es lebendig, wird es energetisiert, informiert und geführt. Ohne die Verbindung zur All-Einen-Seele ist das Wesen verloren. Es fristet ein jämmerliches Dasein zwischen Leben und Tod ohne jemals sterben zu können. Die Seele ist, hingegen der gesellschaftlich üblichen Bezeichnung, die Vereinigung aller göttlichen Wesen, die nie Getrenntheit erlebt hat, der unverletzbar, unverwundbar und vollkommen ist.

 

Wo wir uns konsequent bei jeder uns bietenden Gelegenheit für Leben entscheiden, unterstützend wir die Kraft unseres wahren Selbstes. Wir müssen dazu nicht wissen, was Leben ist. Genau so wie das Wesen, das wir sind, uns blockieren und behindern kann, genau so kann es uns fördern und unser Leben wunderbar machen. 

 

An was der Schmerz uns erinnern will

Jeder Schmerz erinnert uns an den Urschmerz der Trennung – dem Schritt aus der Einheit in die Vielheit. Heute hat sich dieser verletzte Teil extrem eingeigelt. Er hat unzählige Schichten von Perlmutt um den Schmerz gelegt – vermeintlich um sich zu schützen, tatsächlich jedoch verhindert er damit jedes Wachstum im Inneren – wird hart, unflexibel und brüchig. Dieser Schmerz wird getriggert durch Wachstum, Hautkontakt, männliche Energie, von allem was Eindringen will und von der Energie Leben. (Leben droht und du machst zu…), aber auch von allem was dahin führt: Partnerschaft, Sexualität, Schwangerschaft. Um sich vor den Schmerzen zu schützen, verhindert sie alles schon im Vorfeld, was dazu führen kann. Damit ist diese gestörte Energie extrem lebensverhindernd.  

 

Das was uns trennt, sind nur unsere Gedanken.

Wo wir unsere Gedanken ändern, erleben wir Verbundenheit.

 

Die Seelenebene verlangt immer paradoxes Verhalten: Einerseits will der Schmerz gefühlt werden, weil er uns etwas lehren will. Weil er wertvoll ist. Andererseits ist er Illusion, ebenso wie die Getrenntheit Illusion ist. Die Getrenntheit ist ein mentales Konstrukt, das uns seelischen Schmerz bereitet. Und weil das Wesen glaubt (es kann nur glauben), was der Verstand ihm sagt, kreiert sie die Getrenntheit. Entwirre das Verworrene – komme in der Wahrheit an!

 

Das Wesen ist es, das in seiner übergroßen Verletztheit – die ich hier als Traumatisierung bezeichnen will - die Menschen in Getrenntheit, Kleinheit und Ohnmacht hält, indem er sie so lange blockiert, bis die Verletzungen erlaubt und gespürt werden. In einer Art Erfahrungsgedächtnis hat er alle Ereignisse, die das Wesen jemals erlebt hat, minutiös registriert. Die Aufzeichnungen in diesem Gedächtnis – der emotionalen Intelligenz zugeordnet - sind sehr viel detailreicher, intensiver und dauerhafter als die Aufzeichnungen im kognitiven Gedächtnis – der rationalen Intelligenz zugeordnet. Sie ermöglichen ein spontanes Wiedererleben im Jetzt und Hier in entweder durch Trigger (Auslöser) unbeabsichtigt hervorgerufenen Situationen oder aber in bewusst initiierten und begleiteten Situationen. 

 

Verständlicherweise ist Ersteres extrem unangenehm und kann die Menschen erneut traumatisieren, da sie gar nicht wissen, was mit ihnen geschieht und in der Regel nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Ausnahmslos alle Menschen sind traumatisiert.

Diejenigen, bei denen die Traumatisierung (noch) nicht sichtbar ist haben diese soweit abgespalten, und eine so perfekte Maske darüber gelegt, dass sie kaum noch zu erkennen ist. Nur Menschen, die wirklich tief spüren, können dahinter die Verletztheit spüren. Generell kann ich sagen: Je weniger ein Mensch verletzt sein will, je mehr er verleugnet Heilung zu benötigen, desto tiefer traumatisiert ist er.

 

Ausnahmslos alle Traumata sind ursächlich evolutionärer Natur. Ein Trauma hat nichts mit Krankheit zu tun. Denn dann wären wir alle krank. Trauma ist vielmehr eine im Inneren gefühlte Verletzung, die sich oft auch physisch manifestiert und dann körperliche Krankheitsbilder kreiert. Sensible Menschen nehmen diese Verletzungen schneller und intensiver war, als sehr rationale Menschen. Ihre Ursache ist – hingegen der Meinung der Schulmedizin – kollektiv und nicht individuell. Die tiefste Ursache für Traumata aller Art liegen in der Getrenntheit von der Seele.

 

Traumata sind alle körperlichen oder seelischen Verletzungen, die Menschen daran hindern vollends sie selbst zu sein und die damit Auswirkungen auf die physische, emotionale, seelische, mentale oder spirituelle Gesundheit haben. Sie zeigen sich in so genannten Blockaden und sind massive Selbstverhinderungsmechanismen, bis hin zur Selbstzerstörung: Du willst etwas tun, aber fühlst dich außerstande es umzusetzen. Wenn keine Traumatisierungen vorhanden sind, kannst du alles umsetzen, was du zu tun wünschst - im Einklang mit den universellen Gesetzmäßigkeiten und du lebst ein erfülltes, glückliches und selbst bestimmtes Leben. Du bist der Schöpfer deines Lebens.

 

Wie ist der Schmerz entstanden?

Schmerz ist die kollektive Lebenserfahrung einer ganzen Menschheit, gestorbene Entdeckung und Erkenntnisse ganzer Kulturen und Zeitalter. Mit jeder Geburt unseres Körpers fließen Milliarden Informationen aus der Menschheits-Chronik in unsere Zellen. Wir spüren sie - und kommen nicht an sie heran. Erlaube der Chronik einfach, sich in dir zu öffnen! So entfaltet sich deine Herzensweisheit.

 

Schmerz ist Erinnerung an Verlust von Leben und Geborgenheit, der sich im Laufe der Jahrtausende zu Gier und Geiz verformt hat. Schmerz ist Erinnerung an den Verlust von Menschen, die sich in Argwohn, Misstrauen und Herrschsucht verwandelt hat. Schmerz ist Erinnerung um die verloren geglaubte Einheit, die sich in vollständige Getrenntheit verwandelt hat, in der das eine sich nicht mehr an das andere erinnerte, das Teil von ihm ist. Schmerz ist die Abwesenheit von fließender Liebe, die dem Hass, der Dunkelheit und der Dichte gewichen ist.

 

Solange wir Schmerz als eine Folge der Evolution betrachten

und alles Persönliche heraushalten,

erleben wir ihn als etwas zutiefst Heilsames.

 

Wir trauern um die vielen Verluste, die untergegangenen Reiche, die zerfallenen Königstümer, die geliebten Menschen, die wir hinter uns lassen mussten, um unseren Weg weiter zu gehen. Wir trauern um all das, was wir heute nicht mehr leben können, was verloren scheint. Wir trauern um uns selbst, wo wir uns verloren haben in einer äußeren Welt und so lange nicht mehr wussten, wer wir sind. Das Wissen um den heilsamen Schmerz selbst, ist eine scheinbar verlorene Kraft, um die wir trauern.

 

Viele von uns würden gerne weinen und trauern, weil wir tief in uns spüren, dass es uns heilen würde. Viele unterdrücken es, weil die äußere Gesellschaft etwas anderes lehrt. So erlaube deine Tränen und erlebe die Erleichterung, wenn sich alles heilen darf.

 

Schmerz ist verkapselte Weisheit, uraltes vergangenes Wissen, an das sich unser Verstand nicht mehr erinnert, wohl aber unsere Zellen, in denen es pulsiert. Viel Schmerz herrscht allein dadurch, dass wir uns unwissend, unklug, nicht liebenswert und daher unwert fühlen, obwohl tief in uns genau das Gegenteil vibriert - und sich zeigen möchte. Vertraue deiner ureigenen inneren Weisheit und erlaube es ihr, sich zu öffnen.

 

Schmerz ist die Erinnerung an einstmals verlorenen Mut, an die Erfahrung von Rückzug, die mit Bedauern, Reue, Scham und Schuldgefühlen einhergeht. An Resignation und Selbstaufgabe, an Intrige, Verrat und Umsturz. Noch Jahrtausende später wütet diese ohnmächtige Kraft in dir und

verweigert beherzte Schritte nach vorn. Sich selber nicht zu vertrauen ist Schmerz. Den eigenen Kindern nichts zuzutrauen, ist Schmerz. Doch dieser kann erlöst werden: Sei mutig und voller Vertrauen, dass deine Entscheidungen richtig und deine Schritte sicher sind.

 

Schmerz ist uralte Liebe, die vergessen wurde - die sich selbst vergessen hat und zu traditionellem Hass und leidenschaftlicher Kriegslust wurde. Und dann wurde selbst dieser vergessen und wütet nun unbewusst in unserem Inneren. Erlaube es dir, zu lieben - einfach zu lieben - und erlebe, dass viele Schmerzen wie im Flug vergehen. Und nimm den Hass an, die Wut, die Aggression – alles was dich von der Liebe trennt und lass es ein Teil von der Liebe werden.

 

Schmerz ist ein bitterer Wurzelsaft, der aufsteigen muss, um unseren Lebensbäumen blühende und Früchte tragende Kronen zu schenken. Unterdrückte Freude und unterdrückte Liebe sind ebenso schmerzvoll, wie unterdrückte Aggressionen und unterdrückter Zorn. Alles Unterdrückte erzeugt dichte, dunkle Materie und wird vollkommen unbewusst. Alles was unterdrückt ist, bricht sich Bahn und steigt nach oben, wo du dich entscheidest im Leben anzukommen. Und auch dies ist Schmerz.

 

Lasse alle Ströme frei fließen! Je bewusster du deinen Wurzelraum reinigst, desto leichter kannst du mit dem aufsteigenden Schmerz umgehen und er muss dich nicht übernehmen. Er muss dir keine unangenehmen Lebenssituationen mehr kreieren, damit er dich daran erinnert, was du seit Jahrtausenden mit dir herumträgst und nicht gelöst hat. Er darf einfach sein. Je mehr er SEIN darf, desto geistiger wird er und desto leichter wird er anzunehmen. 

 

Schmerz ist der dunkle Brennstoff unserer lichten Herzflammen und je mehr wir davon annehmen, desto machtvoller brennen unsere Flammen. Schmerz ist der Rohstoff neuer kristalliner Energien. Achte Schmerz als das, was er ist, und erlaube es ihm, aufzusteigen in dein Bewusstsein, in den Geistraum.

 

Schmerz ist niemals klar identifizierbar, denn er setzt sich aus einer unüberschaubaren Zahl einzelner Episoden, Erinnerungen und Informationen zusammen und ist somit verdeckt, maskiert, vermischt - und projiziert: von vielen Persönlichkeiten auf viele andere Persönlichkeiten. Schmerz ist ein Ergebnis von Wesensspaltung und Verfilzung - und daher ein gemeinsames dunkles Menschheits-Erbe, das wir teilen, aber nicht zuteilen können. Wir lernen es, kollektive Verantwortung zu übernehmen, indem wir uns diesem Schmerz stellen, als wäre es unserer alleine. Wir lernen aus ihm alles, wie es in Wahrheit sein sollte, wie die Liebe gelebt werden will. In diesem Schmerz sind alle Verletzungen enthalten, die wir jemals gemacht haben als Menschenkollektiv.

 

Schmerz ist ein reines, aber ebenso wie viele andere Phänomene unseres täglichen Lebens, unerkanntes, fehl gedeutetes und abgelehntes Wesen - gefürchtet, verhasst und verflucht. Und so lange wird es in unserem Leben wüten. Schmerz will respektvoll behandelt werden! Ebenso wie die kristallinen Kinder! Verweigern wir dies, dann sorgt Schmerz für Aufregung, Krankheit und Gewalt – ebenso wie die Kristallkinder.

 

Schmerz verlangt unsere Hingabe an ihn selbst, dass wir ihn als Lehrer anerkennen. In der Hingabe

öffnen sich deine Verletzungen und die alten Traumen dürfen in Heilung gehen. So formt der Schmerz unsere Weisheit wie nichts anderes. Wir erhalten ein aus Schmerz gereiftes Wissen darüber, welche Lebensumstände wir brauchen, welche Erfahrungen wir gesammelt haben, was wir selbst oder andere Menschen in uns tragen.

 

Wie verhältst du dich, wenn dich die Panik überfällt?

Wenn du durch einen scheinbar nichtigen Anlass im Außen in Panik gerätst, dann öffnet sich durch einen Trigger eine alte Verletzung. Es ist eine Erinnerung und hat nichts mit der jetzigen Situation zu tun. Etwas was dich an eine früheren Schmerz erinnert, holt ein altes Trauma hoch. Dieses kann viele tausend Jahre zurück liegen. Hier ist das wichtigste, dass du dir bewusst machst, dass dieser Schmerz alt ist. Die Situation ist vergangen und du bist jetzt in Sicherheit. Distanziere dich von dieser Panik, erkenne dass du in Wahrheit ruhig sein kannst. Dann öffne dich für die dahinterliegenden Emotionen. Panik – Angst – Schmerz – weitere Emotionen. Geh immer tiefer, bis du die ursächliche Emotion fühlst. Nimm sie an und dann lass los. Nutze dein bewusstes Ausatmen um immer tiefer loszulassen. Gib dich dem Schmerz hin.

 

Wie gehst du weise mit Schmerz um?

1. Annahme – jeder Schmerz will so angenommen werden wie er ist. Annehmen heißt fühlen ohne

verstehen wollen. Er darf einfach da sein. Du gibst ihm Raum und gibst dich ihm hin. Du hast nicht

den Anspruch dass er gehen muss, sondern du betrachtest ihn als Lehrer.

2. Offenheit – sei bereit dich in das hinein zu öffnen, was dich scheinbar verletzt. Konfrontiere dich mit dem, wovor du flüchten willst. In Wahrheit verletzt es dich nur, so lange es getrennt ist von dir. Sei bereit dich offen zu halten, für alles was ist. Wo dich etwas antriggert und du dich verschließt – entscheide dich erneut dich zu öffnen. Erlaube den kleinen Moment des Schmerzes und erlebe dann die große Wirkung der Heilung. Du wirst es bald genießen.

3. Lieben was ist – die Liebe ist die Summe aller Emotionen. Daher hat sie allein die Kraft alles Getrennte zu vereinen. Alle Energien, die uns heute verletzen, die unangenehm sind, wollen Teil der Liebe werden. Wo die Liebe beginnt zu fließen, endet jeder Schmerz.

4. Verstehen was ist – je mehr du dem Schmerz Raum gibst zu sein, je mehr du ihm lauschst, desto mehr verstehst du seine Lehre. Sei bereit für deine innere Wahrheit, die oft genug konträr zur Rationalität ist. Im Verstehen heilt sich alles.

5. Die Lehre leben – wenn du verstanden hast, was der Schmerz dich lehren wollte, geht es an den

herausforderndsten Teil: Du lebst deine wieder gefundene Wahrheit. Du lässt dich von der Liebe auf neue Wege führen. 

Schmerz zeigt an, dass wir in Illusionen leben.

Wo wir uns den Illusionen stellen, sie auflösen, beginnt das Leben.

 

Die Kunst der Annahme

  • Je stärker Du etwas ablehnst, das Dir begegnet, umso mehr wird es Dich stören.

Je mehr du es annimmst, desto mehr Liebe wird frei.

  • Je mehr Du etwas, das Dir begegnet, ändern willst, umso weniger wirst Du tun, was Du eigentlich zu tun hast.

Je mehr du es annimmst, desto mehr kannst du tun, was immer du willst.

  • Je mehr Du gegen etwas kämpfst, umso mehr wird es über Dein Leben bestimmen.

Je mehr du es annimmst, desto mehr Frieden und Freude wird dein Leben erfüllen.

  • Je stärker Du etwas zu leugnen suchst, umso mehr wirst Du darüber stolpern.

Je mehr du es annimmst, desto mehr bestimmst du deinen Weg.

  • Erst wenn Du dem, was Dir begegnet, sein Existenzrecht bestätigst, können sich die Dinge ändern.

Es darf sein. Du hast es angenommen, es wird ein Teil von Dir.

  • Wenn Dir nicht gefällt, was Dir begegnet, dann bist Du aufgefordert Deinen Umgang damit zu ändern, denn nichts auf dieser Welt ist ohne Sinn.

Wenn du es angenommen hast, öffnet sich seine Weisheit in dir und du erneuerst es. So wird es zu dem, wie du es immer haben wolltest.

  • Alles, was Dir begegnet ist ein Spiegel Deiner Selbst. Wo du innen in der Selbstannahme lebst, kannst du auch im Außen alles annehmen.

Was du noch nicht annehmen kannst, ist noch getrennt von dir.

  • Was immer Dich im Außen stören mag, hat seine Wurzel mitten in Dir.

Es führt dich an alles heran, was noch getrennt ist von dir.

 

 

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