Krisen meistern

Den meisten Menschen sind Krisen unangenehm. Sie würden sie gerne vermeiden, wenn es gehen würde. Sie führen uns durch eine Welle vermeintlichen Scheiterns hindurch, in den wir permanent an unsere Grenzen des Machbaren stoßen, mit Unzulänglichkeiten konfrontiert werden, durch Ängste und Panikattacken verschärft. Sie führen in ein tiefes Tal des mangelnden Glaubens an das Leben, des sich selbst nicht vertrauen Könnens. Perspektivlosigkeit, Fluchtgedanken, das Gefühl getrennt zu sein von allem Schönen, Leichten und Erhabenen. Eine düstere, depressive Stimmung, die jede Freude im Keim erstickt. 

So fühlt es sich an, wenn ein Trauma sich öffnet. Etwas, was uns unbewusst schon lange begleitet und wahrscheinlich ein ganzes Leben lang bereits blockierte und verhinderte, dass sich unser Potenzial entfaltet. Dieses Trauma lag, ohne dass wir es wussten über dem was uns einzigartig, besonders und wertvoll machte und lebte von unserer Energie. Bis wir selbst immer weniger davon zur Verfügung hatten und uns auf die Suche machen mussten nach der Ursache. Die Ursache liegt immer IN uns, auch wenn die meisten Menschen wie konditioniert immer nach äußeren Ursachen und Erklärungen sucht. Es scheint einfacher, greifbarer. Die eigene innere Welt, das führt uns in eine Selbstverantwortlichkeit, die unangenehm erscheint. Wir kennen uns in unserer inneren Welt nicht aus, weil wir dort nicht zu Hause sind. Und genau hier liegt das Trauma unseres Lebens begraben:

Wir sind in unserem eigenen Körper nicht zu Hause.

 

Und wenn wir nicht da sind in unserem Körper, können ihn andere geistige Wesen nutzen, die froh sind, eine körperliche Wirksamkeit zu haben. Nur agieren sie nicht in unserem Sinne, sondern immer so, wie sie es richtig finden. Das nennen wir dann „mein Leben“. Tatsächlich ist das, was im Leben der meisten Menschen stattfindet, nicht ihre eigene Entscheidung gewesen. Sondern diejenigen des Egokollektivs, das das Selbst dominierte. Egal wo wir sind, welche Absichten wir haben, immer entscheidet das Ego. So lange, bis wir stark genug sind, Selbst-bewusst genug sind, uns von dieser Dominanz zu befreien und bis wir souverän werden. Bis es dem Ego, egal mit welcher Einschüchterung, mit welcher Unterdrückung, mit welchen Ängsten es arbeitet, nicht mehr gelingt uns aus der Ruhe zu bringen, aus unserer stabilen Mitte.

 

Andere Traumata entstehen, weil wir die Seele verraten haben. Wir haben dann kein Bewusstsein mehr - über uns selbst, unser Leben, was wir wollen und nicht wollen, wer wir sind und worin unsere Aufgabe besteht. Und wir haben keinen Zugang zur ewig sprudelnden Quelle des Lebens. Für dieses Traumata besteht ein noch geringeres Bewusstsein. Das sind in der Regel sehr bodenständige, lebenstüchtige Menschen, denen jedoch jede Wahrnehmung für Wahrheit und Illusion fehlt. 

 

Ein Trauma entsteht, wo wir uns von unserem Selbst trennen und an seiner statt das Ego beginnt zu agieren. Die Gründe sind immer unterschiedlich, die Bereiche, wo wir die Verletzungen spüren auch. Sie hängen immer mit unseren persönlichen, einzigartigen Stärken zusammen. Genau an dieser Stelle fühlen wir die größte Schwäche, Scham oder Schuld. Alles davon ist suggeriert, denn so kann das Ego von dieser ursprünglich lichtvollen Energie leben. Es ist ein Parasit und kann keine eigene Energie erzeugen. Also muss es von Fremdenergie leben. Da es nur von Dunkelheit, Schmerz und allen destruktiven Energien leben kann, erzeugt es diese.

 

Wenn du jetzt anfängst dein Selbst zu befreien, erlebst du Krisen. Das Ego testet dich, ob du entschlossen genug bist, ob du es ernst meinst, ob du an dich glaubst. Es sät Misstrauen, damit du das Vertrauen wählst. Es stärkt den Unglauben, damit du den Glauben an dich selbst wählst. Es erzeugt Krieg, damit du dich nach dem Frieden sehnst. Es verstärkt deine Schwäche, damit endlich in deine Kraft gehst. Es suggeriert dir, dass du scheiterst, bis zu bewusst genug bist, dich davon nicht mehr beeinflussen zu lassen und du einfach weiter machst. Es verstärkt den Hass, damit du konsequent die Liebe wählst. Es erzeugt Groll, damit du die Vergebung wählst. Es initiiert deine Selbstzerstörung, bis du bereit bist die Heilkräfte, die in dir wohnen zu befreien und sie für dich selbst einzusetzen.

 

Wenn du es so siehst, ist das Ego dein heimlicher Trainer, der dich in deine wahre Größe bringen will. Wenn du eine Perspektive einnimmst, in der du die Geschehnisse deines Lebens mit Abstand betrachten kannst, aus einer Adlerperspektive, dann bekommt alles einen Sinn. Dann entsteht ein Muster, ein roter Faden. Dann erkennst du Zusammenhänge, die dir aufzeigen, worin deine persönlichen Kräfte bestehen. Deine Einzigartigkeit. Dann kannst du erkennen, dass du so etwas wie eine geistige Ausbildung durchlebst, zumindest wenn du bereit bist, dich innerlich führen zu lassen. Du beginnst zu wachsen an dem, was dich herausfordert. Du baust aus den Steinen, die dir im Weg liegen Brücken und Leitern. Du machst aus dem Gift, das in dir brodelt deine Medizin. Du verwandelst den Fluch, der scheinbar über deinem Leben lastet, in einen Segen für die ganze Welt.

 

Dann, wenn du dich entscheidest Präsenz in deinem Körper, deinem Leben zu erlangen und dich durch nichts mehr aufhalten zu lassen.

 

Solange du dich aber bemitleidest, jammerst, kämpfst, zerstörst, leidest, trauerst, triumphierst folgst du dem Ego und gibst ihm Macht und Kraft. Solange du dich selbst klein, schwach, krank, unfähig, dumm, minderbemittelt siehst, erlaubst du es dem Ego von deiner Kraft zu leben. Du folgst seinen Suggestionen. So lange du dich über andere erhebst, sie ausbeutest, misshandelst, tyrannisierst, sie verletzt oder gar zerstörst, dann gibt es dein Selbst gar nicht. Dann hat dich das Ego komplett übernommen, denn sonst könntest du all das, was gegen die Menschlichkeit verstößt gar nicht tun. Das kannst du nur tun, wenn du nicht da bist. Wenn du übernommen bist.

 

Das Selbst ist der Teil in dir, der dich zum Menschen macht. Der dich wertvoll macht. Denn es ist das einzige, was wandelbar ist, was entwicklungsfähig ist und was über eigene Grenzen hinauswachsen kann. Das Selbst ist immer konstruktiv, denn es besteht aus Licht und Liebe. Wo jemand destruktiv ist, ist das Selbst überlagert. Wenn wir also die Wahrheit über uns selbst oder jemanden anders erkennen so ist sie immer positiv. Alles andere ist Illusion.

 

Es gibt zwei Ebenen, auf denen das Ego wirksam wird. Die eine ist individuell und lebt von deinen einzigartigen seelischen und körperlichen Kräften, setzt sich genau an die Stellen, wo du in Wahrheit sehr vermögend bist, dir das Ego aber suggeriert, du seiest ein Versager, ein Schwächling, ein Nichtskönner. Hier gilt es die Konditionierungen zu überwinden, ein Sinn für Wahrheit zu entwickeln und die Illusionen zu durchschauen. Die eigene innere Stimme zu hören und ihr zu folgen, dem Herzen zu folgen und den leisen Gefühlen zu glauben, die Wahrheit verkünden wollen. 

 

Und dann gibt es eine kollektive Ebene, wo das Ego sich zu einem scheinbar undurchdringbaren Filz verwoben hat, der den ganzen Planeten umspannt. Wo ein ganzes Kollektiv auf dich einwirkt und sich dir in den Weg stellt. Dieses wirkt auf deine mentalen und emotionalen Kräfte ein, bis du die Einheit anerkennst. Dich Eins fühlst mit Kosmos und Erde. Bis du bereit bist deine wahre Größe zu leben, ohne dich über andere zu stellen. Bis das kosmische und irdische Kollektiv dich als Führungskraft anerkennt und dir hilft, dich zu befreien. Dich unterstützt in deiner Führung.

 

Für Frauen steht es an kosmisch Führung zu erlangen. Wenn sie das erreichen haben sie Meisterschaft erlangt. Irdisch verwurzeltes Potenzial steigt auf.

Für Männer steht es an irdisch Führung zu erlangen. Das ist ihr Meisterweg. Kosmisch verwurzeltes  Potenzial steigt ab.

Jeder beginnt da wirksam zu werden, wo seine Kraft bisher am meisten gefehlt hat. Wo er bisher nie präsent sein konnte. So entsteht Ganzheit.

 

Jede Krise hat die Aufgabe, dich noch tiefer mit dir selbst zu verbinden.

Wenn du Krisen meisterst, beginnst du an dem zu wachsen, zu reifen, was sich dir in den Weg stellt. Du entwickelst Kräfte, von denen du vorher gar nicht wusstest, dass du über sie verfügst. Du nimmst die Herausforderung an, statt dich darüber zu beklagen. Du konzentrierst dich auf die Lösung, statt auf das Problem. Du gibst dich dem Leben hin, statt es kontrollieren zu wollen. Du wählst die Komödie statt des Dramas. Du entwickelst die Kraft, alles zu deinem Vorteil zu nutzen, egal wie zerstörerisch es auch scheint. Du erzeugst Heilung durch Integration und hebst auf diese Weise die Getrenntheit immer mehr auf. Du bringst Energien in den Aufstieg und Wesen in die Transformation, indem du erkennst, was es in Wahrheit ist: Immer das Gegenteil des offensichtlichen.

 

Die größte Krise entsteht, wenn sich deine Genialität öffnet. Das, was dich einzigartig macht. Das, was die ganze Welt von dir braucht. Der Schatten der Genialität ist der Wahnsinn. Er ist ein Teil des Todes, so wie Genialität ein Teil des wahren Lebens ist. Erst wenn du durch den Tod hindurchgehen konntest, dem Wahnsinn der Getrenntheit begegnen konntest, ohne dass er Anhaftung in dir erzeugt oder Identifikation, dann bist du das Leben. Dann kannst du deine Genialität leben. Dann verkörperst du das unsterbliche Wesen, das du schon immer warst und kannst ihm einen physischen Ausdruck geben. Dann gibt es nichts mehr, was dich zerstören kann. Nicht, dass das nicht versucht würde und dass du keine Angst oder Bedrohung oder keinen Angriff mehr erleben würdest. Aber wenn du im Bewusstsein deines Selbstes bist, weißt du, dass es dich nicht zerstören kann. Dieses Bewusstsein zu halten ist herausfordernd und extrem lohnenswert. Denn wenn es sich stabilisiert hat, dann WEISST du, dass keine Krankheit, kein Unfall, kein lebensbedrohlicher Zustand dich wirklich tangieren kann. Dass du die Kraft hast hindurch zu gehen. Wenn du das erreicht hast, bist du frei. Nichts und Niemand kann dich mehr erpressen, unter Druck setzen, dir Angst machen, dich einschüchtern etc. Du gehst dann deinen eigenen Weg durch die Widerstände hindurch, die sich vor dir anhäufen und verwendest sie zu deinem Wachstum. Bis es keine Widerstände mehr gibt. Bis du vollkommen konstruktiv und somit du selbst bist.

 

 

Dann hast du dich selbst gemeistert. Dann hast du die Meisterschaft in deinem Leben erlangt, die es dir erlaubt, schöpferisch tätig zu sein. Der konstruktive Schöpfer deines Lebens zu sein, der du in Wahrheit immer warst. Dann kannst du dich selbst leben, mit allem was dich ausmacht. Dann hast du für dich selbst den Himmel auf die Erde geholt. 


Hallo, ich bin Holistischer Coach und führe Menschen, Unternehmen und Organisationen auf ihrem eigenen Weg durch spirituelle Erwachensprozesse in die Ganzheit. Meine Mission ist es, auch dir die geistige Welt sichtbar und fühlbar zu machen. Meine Arbeit ist autodidaktisch entwickelt – ich arbeite ausschließlich mit dem Wissen und Können, das ich durch geistige Innenarbeit und im Zusammenleben in spirituellen Partnerschaften mit anderen Menschen selbst erworben habe. So sind auch die Blogartikel Berichte authentischer Erfahrungen und Erlebnisse. Sie sind Zeugen eines spirituellen Lebens - pure Praxis!  

Wenn du dir Bewusstsein erarbeiten möchtest, oder du noch mehr Liebeskraft entwickeln willst oder deine Schöpferkräfte entwickeln willst, freue ich mich darüber, dich begleiten zu dürfen. Und natürlich auch dann, wenn du einfach nur erwachen willst! Vereinbare noch heute ein Coachingtermin um meine Arbeit kennen zu lernen!  


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