Andere sind einfach nur dein Spiegel

Wenn du dir eine innere Situation nicht bewusst gemacht hast, erscheint sie außerhalb von dir als dein Schatten.
Wenn du dir eine innere Situation nicht bewusst gemacht hast, erscheint sie außerhalb von dir als dein Schatten.

Du kannst in anderen nichts lieben oder hassen,

was du nicht in dir selbst auch liebst oder hasst. 

 

Bist du ehrlich genug, dir deinen Hass zu dir selbst einzugestehen? Kannst du dich annehmen, als jemand, der sich selbst sabotiert, zerstört, vernichtet - einfach weil es die Aufgabe dieses einen Aspektes ist? Erkennst du an, dass der Teil, der diesen Hass oder die Vernichtung erlebt, die Liebe oder die Schöpfung repräsentiert - also das duale Gegenteil? Kannst du noch einen Schritt weitergehen und erkennen, dass du Beides bist: Licht und Schatten im Gleichgewicht? Kannst du erkennen, wie du dich SELBST zerstörst und dass der andere es dir zeigt?

 

Wo wir die Kraft und das Bewusstsein haben, Andere ausnahmslos als Spiegel unbewusster Anteile von uns selbst zu betrachten und wir den Mut haben, in diesen Spiegel vorurteilsfrei hineinzuschauen, beginnen wir uns selbst zu befreien. Wir können jede Begegnung mit anderen Menschen - und hier gerade diejenigen an denen wir vorher zerbrochen wären - für unser eigenes Wachstum nutzen. Für das Wachstum zu unserem wahren Selbst. Wir können jedem Menschen dankbar sein, gerade dann wenn er uns zerstörerisch oder vernichtend entgegen kommt, erkennen wir doch in ihm unsere eigenen Zerstörungs- und Vernichtungkräfte. Wir sind ihm dankbar, weil er die Kraft hatte, diesen Anteil, der uns unmöglich war zu sein, für einen Moment zu verkörpern und uns so daran zu erinnern, wer auch wir sind. In jedem zerstörerischen Anteil liegen immense Heilkräfte verborgen, wenn ich mein Herz öffne für diesen Aspekt von mir selbst. In jedem vernichtendem Anteil liegen die Kräfte des Erbauens, des Erschaffens verborgen, wenn ich ihn lieben kann so wie er ist. In jedem Ausdruck des Hass liegt die Kraft der Liebe verborgen. Einfach indem ich das annehme, was mir gerade von Außen entgegen gebracht wurde, so wie es ist, ohne es verändern zu wollen, ohne es zu bewerten oder zu beurteilen, wandelt es sich in meinem Herzen zu dem, was es in Wahrheit ist. 

 

Wenn ich meine Erfahrungen in Liebe annehme, werden sie in diesem Augenblick transformiert.

 

Es gibt ebenso viele Licht- wie Schattenaspekte, die wir glauben nicht leben zu können. Bei manchen Menschen ist die Angst vor der eigenen Größe und Schönheit tiefer liegend, als die Angst davor ihren Dämonen zu begegnen. Eine der größten Ängste besteht darin, sich selbst als göttliches Wesen zu erfahren. Seine eigenen Schöpferkräfte zu befreien. Denn gerade sie zeigen uns, dass wir niemals Opfer waren, dass das Leben es gut mit uns meinte und dass wir jeden Aspekt in unserem Sein selbst geschaffen haben. Vor dieser Macht haben die meisten Menschen eine ebenso große Angst, wie Sehnsucht. Welchem Gefühl folgst du? 

 

Jede Beziehung, jede Begegnung und jede Erfahrung, egal wie schmerzhaft sie ist, ist ein Geschenk der All-Einen-Seele, das nur dazu dient meine abgespaltenen Wesensaspekte zu erkenne, sie liebevoll zu bejahen und sie in Dankbarkeit zu integrieren. Transformation oder Umwandlung geschieht so auf natürlichem Weg. Das Leben dient nur einen einzigen Zweck: Mich selbst mit allen Facetten zu erfahren.

 

Je zerstörerischer die Tat eines Menschen mir gegenüber ist, desto mehr musste er sich selbst verraten, um diesen Aspekt zu verkörpern. Denn wir alle sind ausnahmslos Wesen aus Licht und Liebe. Er dient mir auf diese Weise zutiefst, denn er verkörpert Aspekte, die ich gerade nicht verkörpern konnte. Wenn ich seine Tat als einen Aspekt der Liebe betrachte, empfinde ich tiefe Liebe ihm gegenüber, gerade wenn er mich hasst. 

 

Das duale Spiel verlangte von uns, dass Energie immer im Gleichgewicht gehalten werden muss. Wenn ich es also wähle die Liebe zu verkörpern, muss es einen anderen geben, der es wählt den Hass zu verkörpern. Weil das keiner von uns bewusst könnte (wir alle sind Wesen der Liebe), geschieht es unbewusst.

In seinem Spiegel erkenne ich 

  • was ich gewählt habe zu sein, 
  • was ich bisher von mir getrennt gehalten habe,
  • was mir unmöglich schien zu sein. 

Durch die Annahme dessen, was mir der Spiegel zeigt, bringe ich Licht und Schatten in mir in Balance und erzeuge auf diese Weise Ganzheit. Wo ich immer wieder die Ganzheit wähle (beide duale Aspekte) und  ich mich damit in die Mitte von allem was ist begebe, befreie ich mich selbst auf die größte Weise: 

 

Ich erkenne mich selbst als Wesen der Ganzheit an

und erkläre die duale Getrenntheit als beendet.  

 

Damit beende ich jede Suche nach mir selbst und erkenne an, dass ich mich gefunden habe. Jetzt gibt es nichts mehr zu tun, außer mich selbst in all meiner Herrlichkeit und Wahrhaftigkeit zu erleben und mich in jedem Moment von meinem Leben überraschen zu lassen, welches Geschenk es jetzt für mich bereit hält. 

 

Die fünf Spiegelgesetze

Alles, worauf Du in Deinem Leben emotional reagierst, 

ist ein Teil von Dir selbst. 

Alles, wonach Du Dich sehnst,

ist immer nur ein Teil von Dir selbst.

 

1. Spiegelgesetz

Alles, was mich am Anderen stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir. Alles, was ich am Anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir selbst und hätte es gerne anders.

 

Solange ich alles „Schlechte“ nur in anderen sehe, bin ich voll im Ego. Ich identifiziere mich damit. Das Ego bekämpft das Selbst und spaltet es ab. Ich bin das Opfer der anderen. 

 

Auflösung: Ich bin bereit meine Projektionen zu erkennen und zu mir zurück zu nehmen. Ich bekenne mich dazu, dass diese Aspekte, die ich im anderen geschehen habe, ein Teil von mir sind.

 

2. Spiegelgesetz

Alles, was der Andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und wenn mich das dann verletzt, betrifft es mich – ist dies in mir noch nicht erlöst. 

 

Mein Ego ist beleidigt, verletzt, es verteidigt sich, flüchtet, rechtfertigt sich, erklärt sich oder greift an - es ist noch stark und will die Macht behalten. Der Kampf gegen das Selbst wird sichtbar und fühlbar für mich.

 

Auflösung: Ich durchlebe bewusst den Kampf im Inneren und löse ihn so auf. Ich übernehme Verantwortung für mein Ego und bekenne mich zu ihm: „Du bist ein Teil von mir. Ich nehme dich in Liebe an.“ Es ist meine Verantwortung.

 

3. Spiegelgesetz

Alles, was der Andere kritisiert an mir und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

 

Hier hat das Selbst bereits die Führung übernommen. Ich weiß wer ich bin – auch wenn ich das nicht in Worte fassen kann. Immer da, wo ich ruhig bin, bin ich bei mir.  

 

Auflösung: Ich bleibe bei mir und mache mir die Projektion des anderen bewusst. Ich bleibe in der Annahme dem Menschen gegenüber, schicke jedoch die Projektionen zurück. Sie haben nichts mit mir zu tun und sind nur von ihm zu lösen – es ist seine Verantwortung!

 

4. Spiegelgesetz

Alles, was mir am Anderen gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im Anderen.

 

Ich erkenne mich selbst im Anderen. Wir sind in diesen Punkten eins.

 

Das  Selbst  hat Getrenntheit vom Ego und damit die  Dualität  überwunden  und  kann  nun  die  Einheit manifestieren.  Ich kann die Liebe ausstrahlen, die ich bin.  

 

Aufgelöst sein: Ich bleibe vollständig bei mir. Ich weiß, dass ich immer nur mir selbst begegne. Ich bleibe in mir ruhen, egal wie sich andere verhalten, egal welche Lebensumstände existieren. Ich nehme alles an, wie es ist.

 

5. Spiegelgesetz

Ich gehe durch die Welt und erkenne mich in allem was ist. Alles was ist bin ich und alles ist gut, so wie es ist. Es gibt nichts, was von mir getrennt wäre und es gibt nichts, was zu verändern wäre. Ich liebe mich in allem  was ist und fühle mich verbunden mit allem was ist.

 

Andere gibt es nicht mehr.

Sie sind alle Teil von mir.

Ich bin alles was ist.

Ich lebe meine göttliche Präsenz und realisiere, dass ich nie etwas anderes war.

ICH BIN.

SEIN.

 

Das Selbst hat die Einheit manifestiert und stimmt jetzt seiner Auflösung zu. Es wird Teil des unendlichen Flusses des Lebens. Es ist alles und nichts.  

 


Autorin: Christel Himmelreich

Hallo, ich bin Holistischer Coach und führe Menschen, Unternehmen und Organisationen auf ihrem eigenen Weg durch spirituelle Erwachensprozesse in die Ganzheit. Meine Mission ist es, auch dir die geistige Welt sichtbar und fühlbar zu machen. Meine Arbeit ist autodidaktisch entwickelt – ich arbeite ausschließlich mit dem Wissen und Können, das ich durch geistige Innenarbeit und im Zusammenleben in spirituellen Partnerschaften mit anderen Menschen selbst erworben habe. So sind auch die Blogartikel Berichte authentischer Erfahrungen und Erlebnisse. Sie sind Zeugen eines spirituellen Lebens - pure Praxis!  

Wenn du dir Bewusstsein erarbeiten möchtest, oder du noch mehr Liebeskraft entwickeln willst oder deine Schöpferkräfte entwickeln willst, freue ich mich darüber, dich begleiten zu dürfen. Und natürlich auch dann, wenn du einfach nur erwachen willst! Vereinbare noch heute ein Gratiscoaching um meine Arbeit kennen zu lernen!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0